Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Buchkritik

Lasha Bugadze: „Lucrecia515“

Die Idee, die Lasha Bugadzes Roman „Lucrecia515“ zugrunde liegt, verspricht eine amüsante Lektüre: Verheirateter Mann kann nicht treu sein, hat ständig Affären. Seine Frau hat einen Verdacht, will das Passwort des Fremdgängers knacken.

Lasha Bugadze: „Lucrecia515“

Was der georgische Autor dann daraus gemacht hat, ist leider eher zum Gähnen. Die Geschichte zieht sich in die Länge und wird schal wie ein zu lang gekautes Kaugummi.

Der untreue Sandro vergnügt sich mit diversen Damen, philosophiert mit seinen Freunden und achtet peinlich genau darauf, dass ihm seine Frau Keti nicht auf die Schliche kommt. Von der angekündigten „Komödie mit Tiefgang“ ist leider so gar nichts zu merken.

Lasha Bugadze: Lucrecia515, 314 S., Frankfurter Verlagsanstalt, 24 Euro, ISBN 978-3-627-00243-5.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Buchkritik

Annette Pehnt: „Lexikon der Liebe“

Nach dem „Lexikon der Angst“, das 2013 erschien, hat Annette Pehnt nun das „Lexikon der Liebe“ verfasst. Darin spielt die in Köln lebende Autorin alle Facetten der Liebe in Mini-Geschichten durch, erzählt von Glück und Schmerz, Hingabe und Verzweiflung.mehr...

Buchkritik

Thomas Elbel: „Der Todesmeister“

Es ist schon ein ungewöhnliches Trio, das da gemeinsam in einem brutalen Mordfall in der Bundeshauptstadt ermitteln soll. Der Halb-Asiate Ken, die türkischstämmige Begüm und der geheimnisvolle Viktor müssen sich zusammenraufen.mehr...

Nelly-Sachs-Preis

Poesie der Versöhnung

DORTMUND Der irakisch-kurdische Autor Bachtyar Ali erhielt den Nelly-Sachs-Preis. Bei der Feierstunde in Dortmund betonte er, dass er nicht nur Hüter der Sprache sei.mehr...

Buchkritik

Jean-Marc Ceci: „Herr Origami“

„Herr Origami“ heißt das poetische Buch von Jean-Marc Ceci. Doch der Japaner, der einst seiner großen Liebe nach Italien nachreiste, sie aber nicht fand, und mittlerweile in der Toskana lebt, heißt nicht Origami, auch wenn ihn die Dorfbewohner so nennen, sondern Meister Kurogiku.mehr...

Buchkritik

Xiaolu Guo: „Es war einmal im Fernen Osten“

Eine spannende autobiografische Erzählung hat Xiaolu Guo mit „Es war einmal im Fernen Osten“ geschrieben. Eine Geschichte, die aufzeigt, wie schwierig es ist, ein Leben zwischen zwei Kulturen, zwei Welten zu führen.mehr...