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Neu im Kino

Mein blecherner Kumpel aus dem Weltall

In der Schule wird Tobias (Arsseni Bultmann) von frechen Lümmeln gemobbt, Freunde hat er nicht. Lieber ist er für sich und bastelt an Erfindungen wie der Spülmaschine im Esstisch. Das Basteltalent hat der Junge nicht vom Vater (Ralph Caspers), sondern von der Mama (Jördis Triebel) geerbt, die eine Motorrad-Werkstatt führt.

Mein blecherner Kumpel aus dem Weltall

Robbi und Tobbi (Arsseni Bultmann) schrauben fleißig auf dem Schrottplatz am Fliewatüüt.

Tobbis neuestes Projekt ist ein Fahrzeug, das fliegen, durch Wasser waten und auf der Straße fahren kann, das "Fliewatüüt". Ah, jetzt klingelt es bei der Generation 50 plus, die "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" in den 70ern im Fernsehen erlebte, damals ein Mehrteiler mit Puppen.

Regisseur Wolfgang Groos ("Die Vampirschwestern") hat die Geschichte nun als Realfilm aufgelegt, mit digitalen Tricks und einer Handlung, die in der Gegenwart spielt.

Roboter mit humanoider Gestalt

Eines Tages fällt Weltraumschrott vom Himmel, den Tobbi nach Hause schleppt. Während der Junge rätselt, was es mit dem Blech auf sich hat, entfaltet sich - à la "Transformers" - ein Roboter mit humanoider Gestalt. Er mampft Nägel und Motoröl und sagt Biep-biep.

Tobbi tauft ihn Robbi, der lädt "Deutsch als Fremdsprache" aus dem Internet herunter und kann nun sprechen. Erst rächen sich die beiden an Tobbis Quälgeistern, mit dem Fliewatüüt starten sie zum Nordpol, von wo Robbi ein Signal seiner Eltern empfängt.

Zwei Ganoven (Alexandra Maria Lara, Sam Riley) heften sich an ihre Fersen. Für einen Industrieboss sollen sie Robbis Herz erbeuten, denn das macht ihn zum Roboter mit Emotionen. Der Konzern wittert einen Verkaufsschlager: Maschinen, die fühlen!

Schräge Witzfiguren

Moderater Slapstick, schräge Witzfiguren, sparsam dosierte Spannung, Schulmeisterliches zum Wert der Freundschaft. So weit okay, doch der Märchenzauber einer Puppengeschichte bleibt im Realfilm auf der Strecke. In den Kulissen der Puppenbühne darf kindliche Fantasie aufblühen, hier ist alles schnöde bebildert. Doch, doch: Früher war mehr Lametta.

 

 

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