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Ballettgala in Dortmund

Traumpaare des Tanzes

DORTMUND Um Tanz in solcher Vollendung zu sehen wie von Ana Sophia Scheller und Joaquin de Luz präsentiert, muss man an die Met in New York fahren. Oder nach Dortmund. Mit der 21. Ballettgala krönte das Dortmunder Ballett am Samstag und Sonntag eine fantastische Saison mit Rekordzahlen, was Besucher und Einnahmen betrifft.

Traumpaare des Tanzes

Die beiden ersten Solisten vom New York City Ballet, Ana Sophia Scheller und Joaquin de Luz, begeisterten das Publikum bei der Ballettgala im Dortmunder Opernhaus an diesem Wochenende.

Und die beiden ersten Solisten vom New York City Ballet waren nicht die einzigen Weltstars, die das Publikum vor Begeisterung rasen ließen: Auch das Paar vom Bostoner und Osloer Ballett und James O'Hara boten sensationelle Tanzkunst.

Beweglich wie Gummi

O'Hara bewegte sich in seinem Solo "Ondos do mar" so, als wäre sein Körper aus Gummi. Und seine fließenden Bewegungen erinnerten wirklich an "Wellen auf dem Meer". Großartig!

Vier große klassische Pas-de-deuxs waren die Glanzstücke der Gala: Zwei Petipa-Choreografien aus "Le Corsaire" und "Don Quichotte" sowie "Flamme de Paris" von Vainonen zeigten die amerikanischen Paare. Und außerdem Balanchines Tschaikowsky-Einlage - von Petipa inspiriert, nur mit vielen weiteren schwierigen Schrittfolgen gespickt. Rebecca Kind und Amar Ramasar vom New York City Ballet präsentierten das in Perfektion.

Die Ballerina als Kreisel

Einen Bilderbuch-Korsar hat das Osloer Ballett mit Osiel Gouneo: So hoch wie dieser Tänzer springt kaum einer, und mit Whitney Jensen hatte er eine Partnerin, die wie ein Kreisel über die Bühne wirbelte. Auch am Schluss im grandios getanzten "Flamme de Paris".

Ähnlich atemberaubende Technik verbanden Ana Sophia Scheller und Joaquin de Luz aus New York mit hinreißender Ausstrahlung. Das ist ein Traumpaar des Balletts.

In dem dreieinhalbstündigen Tanzfest im Opernhaus des Theater Dortmund präsentierte der Dortmunder Ballettchef Xin Peng Wang auch zwei Uraufführungen und Originelles wie das Solo von James O'Hara und den "Feuervogel" von Strawinsky, einen Pas-de-deux für zwei männliche Tänzer, in denen Robert Tewsley und Thomas Gallus vom Opernballett Lyon wirklich wie zwei Vögel über die Bühne tanzten.

Solo für das Juniorballett

Die vorzügliche Dortmunder Compagnie und das NRW-Juniorballett tanzten auf Gala-Niveau in Choreografien von Volpi und Millepied aus "Drei Farben Tanz" sowie dem Stocktanz aus Wangs "Traum der roten Kammer" mit.

Für den tollen temperamentvollen Jungtänzer Giacomo Altovino vom Juniorballett hatte Wang auch "With a little help of my friend" von Joe Cocker choreografiert.

 

Mit der 22. Ballettgala eröffnet das Dortmunder Ballett am 12. und 13. September im Opernhaus die nächste Saison. Karten: Tel. (0231) 5027222.

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