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Buchkritik

Ulla Fölsing: „Frauen und ihre Hunde“

„Frauen und ihre Hunde“ – das war schon immer eine besondere Beziehung. Ulla Fölsing hat mit Gemälden aus rund 500 Jahren Kunstgeschichte einen opulenten Bildband gemacht.

Ulla Fölsing: „Frauen und ihre Hunde“

Entstanden ist ein reich bebildertes Buch im Din-A4-Format mit großformatigen, toll gedruckten Gemälden, darunter auch unbekannte Kunstwerke. Elke Heidenreich, zurzeit begeisterte Halterin eines Mopses, hat das Vorwort geschrieben.

Zu einem kunsthistorisch fundierten, aber für Laien gut verständlichen Spaziergang durch die Malerei lädt Ulla Fölsing ein und zeigt Hunde und Frauen in kirchlicher Malerei, neben Göttinnen, in aristokratischen Kreisen und im Bürgertum. Ausführlich beschreibt sie die Gemälde und ordnet sie in den kunsthistorischen und soziologischen Kontext ein.

Manchmal sind die Hundeporträts nur schmückendes Beiwerk, wenn die Tiere unten an prächtigen Roben kauern. Manchmal bestimmen die Vierbeiner aber auch die Stimmung des ganzen Bildes. Oft haben die Maler melancholische Momente eingefangen, wenn sie Damen mit Hunden auf dem Sofa, im Bett oder am Esstisch zeigen. Und natürlich gibt es ganz viele wunderschöne Bilder von Frauen und ihren Hunden in der Natur – am Strand oder auf der Wiese.

Das letzte Kapitel wird Besitzer von Windspielen besonders freuen. Die schlanken Hunde passten in den 1920er-Jahren perfekt zum Mode-Verständnis der Zeit – auch bei Coco Chanel. Dieser tolle Bildband ist ein wunderschönes Geschenk für Hundeliebhaber und Kunstfreunde.

Ulla Fölsing: Frauen und ihre Hunde, 160 S., Thiele, 25 Euro, ISBN 978-3-8517-9332-1.

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