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Bobsport

Als Nummer eins an den Start

LAKE PLACID. Erline Nolte startet am Donnerstag in die neue Weltcup-Saison im Bobsport. Die Westhofenerin ist dabei sogar in der Rangliste der Anschieberinnen ganz nach oben gerutscht.

Als Nummer eins an den Start

Anschieberin Erline Nolte (li.), hier mit Bobpilotin Stefanie Szczurek bei der Bob-Weltmeisterschaft in Winterberg, startet in Lake Placid in die neue Weltcup-Saison. Als derzeitige Top-Anschieberin startet sie mit der Pilotin Mariama Jamanka. Foto: Sebastian Reith

Normalerweise kennt Erline Nolte Lake Placid nur mit viel Schnee bedeckt – und vor allem bitterkalt. Doch derzeit ist es in der amerikanischen Kleinstadt im Nordosten der USA, immerhin schon zweimal Austragungsort der Olympischen Winterspiele, ziemlich warm. So warm, dass die Bobbahn teils unbefahrbar war und Erline Nolte am Donnerstag mit nur vier Trainingsläufen in die Weltcup-Saison startet.

Um 12.30 Uhr (18.30 Uhr deutscher Zeit) geht es endlich wieder los, wird es endlich wieder ernst. Erline Nolte schiebt am Donnerstag und nächste Woche in Park City (auch USA) den Bob ihrer ehemaligen Teamkollegin Mariama Jamanka an, nicht den ihrer jetzigen Trainings- und Teampartnerin Anna Köhler. Weil die deutsche Top-Anschieberin Annika Drazek noch geschont wird, ist Nolte in der Anschieber-Rangliste ganz nach vorne gerutscht und startet nun eben mit der deutschen Top-Pilotin im Zweierbob. Die Westhofenerin ist gespannt auf den Saisonstart. „Eine klare Zielsetzung kann ich nicht sagen. Ich versuche, Mariama so weit nach vorne zu bringen wie möglich. Aber die Bahn ist extrem schnell und schwierig. Das wird voller Adrenalin sein“, meint Nolte. Vor allem gegen die nordamerikanischen USA- und Kanada-Bobs wird es schwierig. Aber: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat zur Qualifikation für Olympia drei Top-Acht-Platzierungen im Weltcup vorgegeben. „Es wäre schön, wenn ich hier eine schon abhaken könnte“, sagt Nolte.

Durch die Wetterbedingungen lief die direkte Vorbereitung etwas chaotisch. Die Wochen davor vor allem sehr stressig. Ende Oktober verbrachte Nolte noch neun Tage zur internationalen Trainingswoche im Pyeongchang und lernte die Olympiabahn bereits kennen, von der sie sehr angetan ist. Nur kurz konnte Nolte in Deutschland Energie sammeln, ehe es am 2. November weiter in die USA ging. 13 Stunden Zeitunterschied in drei Tagen. Ein Olympiawinter verlangt auch abseits der Bobbahn einiges ab.

Das idyllische Lake Placid gehört zu Noltes Lieblings-Boborten, auch ohne Schnee. Am Mittwoch wurde es allerdings schon kühler. Wenn Nolte mit Jamanka einen starken Weltcup-Start hinlegt, wird die amerikanische Kleinstadt im Favoriten-Ranking noch weiter klettern. Es soll der Beginn einer unvergesslichen Saison werden.

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