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Reaktionen auf das Martener Aus

Co-Trainer Ostrowski: Keine einfache Situation für uns

Dortmund. Das Aus für die Landesliga-Mannschaft von Arminia Marten hat im Dortmunder Amateurfußball für ein großes Echo gesorgt. Wir haben Reaktionen gesammelt. Mittlerweile liegt dem Staffelleiter auch eine Meldung der Arminen vor - sie lautet allerdings anders als erwartet.

Co-Trainer Ostrowski: Keine einfache Situation für uns

Fabian Ostrowski wird am Sonntag sein Team nicht coachen können. „Wir werden wahrscheinlich irgendwo Fußball gucken.“ Foto: Schütze

Am Donnerstag um 13.05 Uhr kam die Mail von Arminia Marten bei Staffelleiter Helmut Engelage an. Ihr Inhalt: Erst einmal nur der Verzicht auf das Heimspiel am Sonntag gegen den SSV Mühlhausen. Das heißt: Marten tritt nicht an, zieht aber noch nicht offiziell zurück. Die Regularien besagen allerdings: Wer dreimal nicht antritt, ist automatisch raus. Wir haben uns bei der Arminia selbst, bei den anderen Dortmunder Landesligisten und beim – bis 13.05 Uhr – kommenden Gegner der Martener umgehört.

Fabian Ostrowski, Co-Trainer und Spieler von Arminia Marten:

„Es ist natürlich keine einfache Situation für uns. Das Team hat den Entschluss gefasst und da beugt sich jetzt auch jeder. Es ist für mich persönlich unheimlich traurig. Wir werden am Sonntag wahrscheinlich irgendwo Fußball gucken.“


Ralf Mäkler, Teammanager vom SSV Mühlhausen, der am Sonntag in Marten gespielt hätte:

„Ich habe über die Ruhr Nachrichten davon gehört. Wir waren schon überrascht, klar, wir befinden uns im Abstiegskampf und haben natürlich schon mal durchgerechnet, was das für Auswirkungen hat. In dieser Hinsicht gibt es sicher unangenehmere Nachrichten. Unter dem Strich ist es aber schade. Sowas ist immer traurig.“

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Detlef Severidt, Sportlicher Leiter von Ligakonkurrent Hombrucher SV:

„Wir haben das schon vor dem Artikel mitbekommen, man kennt sich ja untereinander und tauscht sich aus, sowas macht schnell die Runde. Das ist schockierend, weil ich damit nicht gerechnet habe. Arminia Marten ist ja eine Institution in Dortmund, sie haben jahrelang Landesliga, Bezirksliga gespielt und sich einen Namen gemacht. Die kennt man ja nicht nur in Dortmund. Es tut weh, einen weiteren Dortmunder Verein aus der Landesliga zu verlieren.“


Dimitrios Kalpakidis, BSV Schüren:

„Persönlich ist natürlich sehr traurig, ich habe in Marten mein erstes Seniorenjahr gespielt und da hat man natürlich noch Kontakte und Ansprechpartner. Wenn man sieht, was da alles aufgebaut wurde - Rasenplatz, Vereinsheim usw. - dann ist das sehr bitter und enttäuschend. Aber auch sportlich ist das schade, klar. Wir hätten noch gegen sie gespielt, man nimmt uns ein Spiel, ein Derby sogar. Die Tabelle wird jetzt hin- und hergeschoben: Die, die gegen Marten verloren haben, freuen sich, die die gewonnen haben, kotzen. Mir tuts einfach für den Verein sehr leid. Die Leute da, der Verein war immer sehr familiär, eine echte Gemeinschaft, das ist echt schade.“

Thomas Faust, Trainer von Ligakonkurrent VfL Kemminghausen, der in der Liga gegen Marten mit 2:0 gewonnen hatte:

„Es kommt für mich nicht so wahnsinnig überraschend. Ich wohne da in der Ecke und kenne natürlich den einen oder anderen. Das ist für einen Verein, der jetzt so lange höherklassig gespielt hat, natürlich sehr schade. Aber auch für den Dortmunder Fußball insgesamt. Ich kann nicht beurteilen, was da in den letzten Jahren gelaufen ist, da kann ich nichts zu sagen. Sportlich spielen wir eine ordentliche Serie, es ist natürlich blöd, dass die drei Punkte jetzt weg sind, aber das betrifft ja nicht nur uns.“

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