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Fußball

FCB und HSV: Noch keine Tendenz in Sachen Fusion

DORTMUND In einem Punkt waren sich alle einig: Diese erste Info-Veranstaltung zur geplanten Fusion zwischen dem FC Brünninghausen und dem Hombrucher SV am Montagabend im FCB-Vereinsheim war enorm wichtig, um den Mitgliedern Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es ab dem kommenden Sommer eine gemeinsame Zukunft geben kann. Dennoch: Viele Fragen sind noch offen.

FCB und HSV: Noch keine Tendenz in Sachen Fusion

„Ich hoffe, dass jeder verstanden hat, wohin die Reise gehen soll“, sagte Hombruchs Vorsitzender Thomas Richarz nach der knapp zweistündigen Sitzung. Eine Tendenz pro oder contra gebe es aber noch nicht. „Dafür“, glaubt auch Brünninghausens Geschäftsführer Thomas Brümmer, „ist es noch zu früh. Zunächst ging es darum, die Mitglieder aufzuklären, das Konzept darzustellen und Fragen zu beantworten.“ Damit sei die Diskussionsgrundlage geschaffen worden. „In welche Richtung es gehen wird“, so Brümmer, „werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.“

Reaktionen erwartet

Jörg Keuntje (Hombruch) und Dominik Lipki (Brünninghausen) hatten im Rahmen einer ausführlichen Power-Point-Präsentation Vorstellungen, Hintergründe und Ziele inhaltlich und visuell erläutert und auch ein mögliches Präsidiumsmodell vorgestellt: mit einem aus ehrenamtlichen Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat, der jeweils einen hauptamtlichen Geschäftsführer für Sport bzw. Finanzen einsetzt.

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Interessante Infos steuerte die für den Landessportbund tätige Karin Schulze-Kersting bei: Die Spezialistin hat mit ihrem Kompetenz-Team bereits rund 300 Vereinsfusionen begleitet. Etwa 120 Vereinsvertreter, darunter Brünninghausens Ehrenvorsitzender Rudi Zorn, FCB-Sponsor Stefan Heinig, die komplette Mannschaft des HSV sowie ein Teil des FCB-Kaders, hatten sich am Hombruchsfeld versammelt. „Wenn man bedenkt, dass Brünninghausen und Hombruch zusammen über deutlich mehr als 1000 Mitglieder verfügen“, urteilte Thomas Brümmer, „hätte die Resonanz größer sein können.“ Das sei jedoch nicht auf mangelndes Interesse zurückzuführen, „vielleicht hätten wir im Vorfeld deutlicher und gezielter auf die Veranstaltung hinweisen müssen.“

Reaktionen erwartet

Beide Vorstände hoffen nun darauf, dass sich die Mitglieder intensiv mit dem Thema befassen, auch diejenigen, die nicht unter den Zuhörern weilten. Sie alle sollen mit ins Boot genommen werden, und sie können die Zukunft mitgestalten – mit Vorschlägen zur Vereinskultur und zur Namensfindung und mit Fragen und Argumenten für und gegen eine Fusion. Die E-Mail-Adressen dazu: vereinsleben@fusion-2018.de, vereinsname@fusion-2018.de sowie fragen@fusion-2018.de

Mit Spannung warten die Verantwortlichen auf Reaktionen, ehe Ende Januar eine zweite Info-Veranstaltung folgt. „Auch wir“, versichert Thomas Richarz, „werden bis dahin unsere Hausaufgaben machen.“

Zur Abstimmung soll es in beiden Vereinen Ende Februar/Anfang März kommen. Die Fusion könnte zum 1. Juli vollzogen werden. Doch die Hürden sind hoch: Um die Pläne zu verwirklichen, ist eine Dreiviertel-Mehrheit nötig.

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