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Müller und Dieck sammeln Punkte für Pyeongchang

Dortmund Die erste Olympia-Norm für die Spiele in Südkorea haben Dortmunds Eistänzer Katharina Müller/Tim Dieck erreicht - in Riga geht‘s weiter auf der Reise. Für das Eistanzpaar geht es um Punkte, die die beiden nach Pyeongchang bringen sollen. Die Konkurrenz ist jedoch groß - und die kämpft um lediglich einen Startplatz.

Müller und Dieck sammeln Punkte für Pyeongchang

Samba im Kurzprogramm - das liegt Katharina Müller und Tim Dieck. Bewegte Bilder gibt es übrigens auf dem eigenen Youtube-Kanal des Dortmunder Paares. Foto: Hoeppner

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die überraschen und Freude schenken: Nach endlos scheinender Rückreise vom Challenger-Wettbewerb im weißrussischen Minsk via Frankfurt nach Dortmund wartete ein kleines Paket von „Sportdeutschland“ auf Dortmunds Eistanz-Paar Katharina Müller und Tim Dieck. Der Inhalt: zwei warme Strickmützen mit dem Logo der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018. Der Anlass: nur noch 100 Tage ...

Nationale Konkurrenz in Schach gehalten

„Ein schönes Geschenk, das die Vorfreude steigert“, sagt Tim Dieck, der mit seiner Eis-Partnerin in Minsk auf den sechsten Platz unter 14 Paaren lief und dabei auch die nationale Konkurrenz mit Shari Koch/Christian Nüchtern in Schach hielt. Die 138,96 Punkte nach Kurzprogramm und Kür bedeuteten den ersten Schritt zur Olympia-Qualifikation.

Vor die Pyeongchang-Teilnahme hat die Deutsche Eislaufunion (DEU) das Punkte sammeln gestellt: Nach insgesamt drei Wettbewerben und den Deutschen Meisterschaften Mitte Dezember in Frankfurt wird das einzige Ticket für deutsche Eistänzer vergeben. Anwärter gibt es mehrere.

Sechste nach dem Shortdance

„Der Wettbewerb verlief für uns ganz gut, wir sind glücklich und zufrieden mit unserer Leistung. Es war eine Steigerung zu unserem letzten Wettkampf in Nizza und ein kleiner weiterer Schritt zu unserem großen Ziel“, berichtete der 21-Jährige. Nach dem „Short dance“, getanzt zu Sambaklängen, lag das junge Paar vom Dortmunder Stützpunkt auf dem sechsten Rang. „Es war ein tolles Gefühl, endlich mal wieder in einer größeren Arena zu laufen, auch wenn nicht so viele Zuschauer da waren. Wir hatten super viel Spaß und sind ein sauberes Programm gelaufen“, berichtete Katharina Müller, die sich nachher über den Besuch eines Fans aus Japan freute, der ein kleines Geschenk im Gepäck hatte.

„Es ist ein superschönes Gefühl, zu wissen, dass wir treue Fans haben, die uns mit Kleinigkeiten immer wieder überraschen, mit denen wir unsere Leidenschaft teilen können und die uns so treu zur Seite stehen! Es gibt uns einfach Kraft und Mut, weiter zu machen und die schönen Momente des Eislaufens zu genießen“, sagte die 22-jährige Lehramts-Studentin mit einem Strahlen in der Stimme.

Tanzen für den großen Traum

Die Kür zum „Bodyguard“-Thema wurde von den Minsker Preisrichtern auf den siebten Platz gesetzt. Die Bewertungen der Jury gaben Müller/Dieck im Nachgang zu denken und auch ein paar „Hausaufgaben“ mit, denn: „Außer einem kleinen Fehler im Twizzle (Drehungen parallel nebeneinander/die Red.) waren wir erneut zufrieden, haben aber leider in beiden Programmen nicht die geplanten Levels (Schwierigkeitsgrad bei den Elementen) bekommen. Für uns ist es nur schwer nachzuvollziehen, da wir in anderen Wettbewerben höhere Levels erzielen konnten“, wunderte sich Tim Dieck. Lange Zeit zum Hadern hat er aber nicht: Der nächste „Challenger“-Wettbewerb im lettischen Riga steht bereits vor der Tür, danach wartet ein Wettbewerb in Warschau. Und erneut heißt es für die Dortmunder Eistänzer: Punkte sammeln für Pyeongchang, Tanzen für den großen Traum.

Samba im Kurzprogramm - das liegt Katharina Müller und Tim Dieck. Bewegte Bilder gibt es übrigens auf dem eigenen Youtube-Kanal des Dortmunder Paares.

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