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Fußball-Bezirksliga 14

Durchhalteparolen nach dem Rückschlag beim VfB Westhofen

SCHWERTE Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt der Volksmund. Nach der 1:2-Heimpleite im Nachbarschaftsduell mit dem SC Berchum/Garenfeld bleibt den Verantwortlichen des VfB Westhofen kaum noch etwas anderes, als sich in solche Durchhalteparolen zu flüchten.

Durchhalteparolen nach dem Rückschlag beim VfB Westhofen

Sascha Naumann erzielte zwar für den VfB Westhofen das Führungstor gegen den SC Berchum/Garenfeld, doch unter dem Strich stand für die Westhofen eine bittere 1:2-Niederlage im Nachbarschaftsduell gegen das Schlusslicht.

Natürlich kann auch VfB-Trainer Michael Kalwa die Tabelle lesen - eine Tabelle, die die Westhofener mit fünf Punkten Rückstand, dem deutlich schlechteren Torverhältnis und auch noch mit einem Spiel mehr auf dem Konto als die Konkurrenz auf dem elften Tabellenplatz ausweist. "So lange es rechnerisch noch möglich ist, denke ich nicht an einen Abstieg", sagt Kalwa, "aber natürlich war die Niederlage vom Sonntag ein riesengroßer Rückschlag. Wir sind nach einer richtig guten ersten Halbzeit eingebrochen - das war schon sehr bitter und tut richtig weh", so der Trainer. Dass er mit den angeschlagenen Arslan, Cenaj und Tielemann drei Spieler im Verlaufe der zweiten Halbzeit auswechseln musste, die er eigentlich nicht vom Feld nehmen wollte, war ein maßgeblicher Faktor dafür, dass die Partie gekippt sei, so der VfB-Trainer.

Gucken, was rauskommt

Sein Gegenüber Rupert Gerl wies darauf hin, dass auch er nach dem Ausfall von Esselun und Lubimov, der zur zweiten Halbzeit nicht mehr auflaufen konnte, zu Umstellungen gezwungen war. "Ich denke, wir haben verdient gewonnen", meinte Gerl am Tag danach. Weil auch der TuS Hattingen gewann, konnte der Fusionsclub jedoch den Abstand zum rettenden Ufer nicht verkürzen - für das Gerl-Team sind es sogar sechs Punkte zum Relegationsplatz. "Wir werden in den letzten drei Spielen alles versuchen. Und dann gucken wir mal, was dabei rauskommt", sagt Gerl - auch der Berchum/Garenfelder Coach kann die Tabelle lesen und weiß, dass die Chancen auf den Klassenerhalt trotz des gewonnenen Derbys eher gering sind. Die Sorgen der beiden Lokalrivalen haben der ETuS/DJK Schwerte und der Geisecker SV nicht. Die Geisecker kletterten mit dem rundherum gelungenen 4:1-Erfolg gegen den VfB Schwelm auf den fünften Platz und stehen nun vier Punkte vor den "Östlichen".

Deren 0:2-Niederlage beim Aufstiegsaspiranten in Bochum-Linden musste man einkalkulieren. Deshalb schrillen beim ETuS/DJK keineswegs die Alarmglocken - warum auch bei sieben Punkten Vorsprung zu besagtem elften Tabellenplatz? Andererseits aber genießt für Spielertrainer Andre Haberschuss nach wie vor die höchste Priorität, den Abstand nach unten zu wahren. "Erstmal müssen wir den Klassenerhalt sicher haben, vorher brauchen wir uns über keine anderen Ziele zu unterhalten", sagt Haberschuss."Es hat richtig Spaß gemacht"

Und die Geisecker? Sie haben sogar den eigenen Trainer überrascht - vielleicht auch dank der "Psycho-Spielchens" des spielenden Co-Trainers, wie Chefcoach Gregor Podeschwa verrät. "Hanno hat den Jungs vor dem Spiel noch was zugeflüstert." Offensichtlich hat er die richtigen Worte gefunden, jedenfalls war von einer "Die-Luft-ist-raus-Einstellung" wie in den letzten Wochen diesmal nichts zu sehen. Im Gegenteil: "Es hat richtig Spaß gemacht", freute sich der Trainer und hatte einmal mehr ein dickes Lob für zwei junge Spieler parat: "Tim Fischer und Fabian Raulf haben auf der Doppel-Sechs ein sehr gutes Spiel gemacht", fand Podeschwa - wie auch die gesamte Mannschaft.

 

 

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