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Fußball

Ein geschenkter Gaul

WULFEN Das Wie stand vor dem Kellerduell des SC Blau-Weiß Wulfen gegen Schlusslicht RC Borken-Hoxfeld nicht zur Debatte. Dass die immens wichtigen Punkte auch dank eines Elfmeter-Geschenks am Wittenbrink blieben, war für Trainer Detlef Albers deshalb schnell abgehakt.

Ein geschenkter Gaul

Fabian Kraske (r.) zeigte gewohnt großen Einsatz. Sattelfest wirkten er und seine Abwehrkollegen aber vor allem in der zweiten Halbzeit nicht.pieper

Bezirksliga 11

RBW Wulfen - RC BOR-Hoxfeld

4:2 (2:0)

72 Minuten waren gespielt. Wulfen hatte eine komfortable 2:0-Führung verspielt und Borken-Hoxfeld war drauf und dran, die Partie komplett zu drehen, da zeigte Schiedsrichter Dirk Hillen auf den Elfmeterpunkt. Zweimal hatten Wulfens Spieler, Trainer und Fans vorher lautstark gegen Entscheidungen des Unparteiischen protestiert. Einmal war Fabian Kraske im Hoxfelder Strafraum zu Boden gegangen, einmal war Danny Lützner in Höhe der Mittellinie bei einem Konter vom letzten Gäste-Verteidiger gestoppt worden, ohne dass Hillen gepfiffen hätte. Doch als Patrick Stadler bei einem Luftkampf mit zwei Gegenspielern in die Zange genommen wurde und fiel, da entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß.

„Ein Geschenk“, gab auch Detlef Albers zu. „Aber das nehmen wir natürlich gerne an.“ Der gefoulte Stadler verwandelte den Elfmeter sicher und Wulfen zog den Kopf noch einmal aus der Schlinge, in der er schon gesteckt hatte. In der Nachspielzeit machte Danny Lützner nach einem Alleingang von der Mittellinie aus mit dem 4:2 den Sieg perfekt (90.+1).

Borken-Hoxfeld präsentierte sich am Wittenbrink als deutlich spielstärkeres Team als zuletzt der FC Epe, wurde aber von den Gastgebern in der ersten Halbzeit zweimal klassisch ausgekontert. Beim 1:0 spielten sich die Blau-Weißen über drei Stationen bis zum Tor, das Basti Bruns mit seinem Pass auf Nico Genieser mustergültig vorbereitete (13.).

Das 2:0 von Patrick Stadler fiel in eine Drangperiode der Gäste. Die waren deshalb weit aufgerückt und Stadler konnte nach einem Steilpass seinen Gegenspieler überlaufen, den Torwart umspielen und einschieben (35.).

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Wulfener dann aber ins Schwimmen. Ein 18-Meter-Freistoß brachte den schnellen Anschlusstreffer (51.) und vor dem 2:2 bekam die blau-weiße Abwehr den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone (62.). Hoxfeld war am Drücker, doch dann kam der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters.

In der Tabelle rückten die Blau-Weißen bis auf Platz elf vor. Wichtiger sind aber die drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, die jedoch noch auf zwei zusammenschrumpfen können, sollte Gescher sein Nachholspiel in Wüllen gewinnen.

BWW: Neumann; Habicht, Kraske, Bischof, Nagel, Niels Genieser (69. Kadereit), Bruns (90.+1 Burger), Stadler, Pawlak (33. Lützner), Nico Genieser, Brüggemann.

Tore: 1:0 Nico Genieser (13.); 2:0 Stadler (35.); 2:1 Höing (51.); 2:2 Strecker (62.); 3:2 Stadler (72., Foulelfmeter); 4:2 Lützner (90.+1).

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