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Fußball

Falkowskis Pausenansprache wirkt

SCHERMBECK Der SV Schermbeck hat mit dem 2:1-Erfolg in Beckum am Sontnag wieder zur Verfolgergruppe der Fußball-Westfalneliga aufgeschlossen. Dazu brauchte es aber eine enorme Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel.

Falkowskis Pausenansprache wirkt

Marek Klimczok (l.) sah in Beckum zehn Minuten vor Spielende die Gelb-Rote Karte. Für Trainer Thomas Falkowski eine zu harte Entscheidung. (a) lücke

Westfalenliga 1

SpVg. Beckum - SVS

1:2 (1:1)

Die Schermbecker konnten von Glück sagen, dass Beckum zur Pause nicht schon alles klar gemacht hatte. Die Gäste waren gar nicht auf dem Platz. Sie kamen nicht in die Zweikämpfe und ließen ihren Gegenspielern zu viel Platz. Immerhin hatte Torwart Tim Krückemeier Normalform. Er entschärfte einige gute Beckumer Möglichkeiten, bei anderen Chancen versagten eher die Nerven der Beckumer Angreifer.

Die Beckumer Führung in der 17. Minute war längst überfällig. Eine Flanke von rechts verwertete Labo Ousseni ungedeckt und für Krückemeier unhaltbar. Beckum blieb weiter am Drücker und nach einem Ausgleich sah es gar nicht aus. Der fiel dann aber in der 28. Minute, nachdem Nikolaj Zugcic Marc Schröter den Ball aufgelegt hatte.

In der Kabine hatte Thomas Falkowski einiges zu sagen: „Ich habe in Ruhe mitgeteilt, dass wir deutlich mehr können.“ Er ließ das Team nach der Pause noch einmal zum Mannschaftskreis antreten, und stellte die emotionale Spieluhr wieder auf Null.

Das zeigte Wirkung, denn von nun an hatten die Rot-Weißen alles unter Kontrolle. Zugcic legte in der 56. Minute den Ball quer auf Dominik Milaszewski, der souverän zum 2:1 einschob.

Von nun an hatten die Gäste Chancen im Minutentakt. Milaszewski und Kevin Rudolph scheiterten am Keeper, genau wie Marek Klimczok bei einem Freistoß und einem Alleingang. Auch nach Klimczoks Ampelkarte (80.), die Falkowski für überzogen hielt, hätten Malte Grumann und noch einmal Milaszewski alles klar machen können. Nun folgen für die Schermbecker zwei Heimspiele, in denen der SVS seine Situationweiter verbessern kann.

SVS: Krückemeier, Mule-Ewald, Klimczok, Zugcic, Schröter (75. Grumann), Milaszewski, Poch, Habitz, Kevin Rudolph (84. Titz). Patrick Rudolph, Kilian Niewerth (87. Helling).

Tore: 1:0 Ousseni (17.), 1:1 Schröter (28.), 1:2 Milaszewski (56.)

Bes Vork.: Gelb-Rot gegen Klimczok (80.)

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