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Fußball: Bezirksliga

Geisecke und Ergste im Derby – Die Vorschau

SCHWERTE „Wir müssen mutiger werden und nach vorne spielen“, gibt der Ergster Trainer Detlev Brockhaus die Marschrichtung für das Derby beim Geisecker SV vor. Geisecke hingegen hat die Niederlage in Langschede abgehakt und will es nun deutlich besser machen. Derweil spielt der VfL Schwerte gegen den Spitzenreiter SSV Hagen.

Geisecke und Ergste im Derby – Die Vorschau

David Flamme am Boden. Am Sonntag tritt er mit seinen Ergstern beim Geisecker SV (hier mit Gökhan Hizarci) an.

Fußball, Bezirksliga 6 Geisecker SV - SG Eintracht Ergste (Sonntag, 15.15 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

„Auf ein Derby freut man sich doch immer. Uns bleiben noch zehn Spiele bis zum Ende der Saison. Aber irgendwann müssen wir auch mal damit anfangen, unsere Spiele zu gewinnen. Ein Punkt bringt uns am Ende des Tages sicher nicht weiter“, sagt Brockhaus und versucht so, das das Beste aus der angespannten Tabellenlage seiner Ergster zu machen – die Eintracht liegt schon neun Punkte hinter dem rettenden Ufer und hat zudem ein sehr mieses Torverhältnis.

Nicht helfen können dabei zwei Routiniers: Martin Schulte hat sich an der Hand verletzt und Daniel Pfennig muss aus beruflichen Gründen die Segel streichen. Ansonsten hofft Brockhaus auf den einen oder anderen Rückkehrer aus dem Krankenstand, um eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken zu können.

Das Hinspiel in Ergste riss keinen so recht vom Hocker. Da reichte den Geiseckern der Treffer von Julian Hüser kurz nach der Pause zu einem „Dreier“. Das gleiche Ergebnis würde Trainer Thomas Wotzlawski wohl sofort unterschreiben. „Wir haben in der Woche das Spiel in Langschede analysiert. Es war so, dass uns da fast nichts gelungen ist. Das passiert halt mal. Ein riesengroßes Fass machen wir deshalb jetzt aber nicht auf. Das Spiel vom Sonntag ist damit abgehakt“, meint Wotzlawski, der hofft, dass seine Mannschaft bestmöglichst aufgestellt sein wird und im Lokalduell in die Erfolgsspur zurückkehren wird.

Auch wenn nicht alle Mann an Bord sind und es wohl einige Ausfälle zu beklagen gibt, will der Geisecker Coach auf keinen Fall „die Fahne schon vor dem Spiel hissen“. Seine Devise für das Ergste-Spiel: „Es deutlich besser machen als zuletzt.“

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SC Berchum/Garenfeld - SV Bommern (Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg, 58099 Hagen)

„Die 0:4-Niederlage des Hinspiels habe ich noch nicht ganz vergessen. Mit Bommern haben wir noch eine offene Rechnung zu begleichen. Da haben wir sehr viele Chancen ausgelassen und dann nahm das Unheil seinen Lauf“, beschreibt Berchum/Garenfelds Trainer Dieter Iske die Voraussetzungen für das Heimspiel gegen den SV Bommern. Der Gegner hat zuletzt mit einer spektakulärem 4:7-Schlappe gegen den ASSV Letmathe für Schlagzeilen gesorgt. Alle vier Tore schoss dabei Marcel Herrmann. Bei den Wittenern halten sich Tore und Gegentore ziemlich die Waage – momentan reicht das nur zu Platz zehn.

Berchum/Garenfeld dagegen hat sich auf dem zweiten Platz eingenistet und ist nun schon seit elf Ligaspielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert von Anfang Oktober (0:5 gegen Hemer). Diesen Lauf will Iske fortsetzen, obwohl die Personaldecke recht dünn ist. Neben den beiden langzeitig verletzten Hüseyin Iskanli und Ulf Tinnemeyer gibt es noch einige weitere Wackelkandidaten, die der Trainer aber nicht preisgeben wollte.

ETuS/DJK Schwerte - spielfrei

VfL Schwerte - SSV Hagen (Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Schützenhof, Schützenstraße)

„Ich denke, dass es sicher ein schönes aber auch schweres Spiel für uns werden wird. Die Hagener sind eine sehr gute Mannschaft, die mit Giovanni Federico noch einmal große Qualität dazu bekommen haben. Ich freue mich auf Sonntag“, findet VfL-Trainer Jörg Silberbach, der mit seinem VfL Schwerte den Tabellenführer SSV Hagen empfängt. Die Hagener haben bisher kaum eine Schwäche gezeigt (nur zwei Remis und eine Niederlage) und liegen mit zehn Punkten Vorsprung vor Berchum/Garenfeld an der Tabellenspitze. Einen kleinen Dämpfer mussten dagegen die Blau-Weißen zuletzt bei der 1:2-Niederlage in Breckerfeld nach fünf Siegen in Serie einstecken.

Das Hinspiel im September war lange eine sehr enge Kiste. Hagen sicherte sich erst durch zwei Tore in der Schlussphase einen 3:1-Sieg. Nicht so gut sieht es allerdings aus, wenn man sich den Schwerter Kader anschaut. O-Ton Silberbach: „Wir pfeifen aus dem letzten Loch, wollen aber das Beste aus der angespannten Situation machen.“ Daher gesteht er seinen Spielern auch mal Formschwankungen zu.

Mirko Mustroph fehlt aus privaten Gründen. Da es noch einige weitere Verletzte gibt, werden aus der zweiten Mannschaft wohl noch Spieler in den Kader nachrücken müssen.

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