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Handball

HVE verliert beim Letzten - Die Ergebnisse

SCHWERTE In souveräner Manier hat die HSG Schwerte/Westhofen die Hürde in Menden übersprungen. Garanten des 28:23-Erfolgs waren vor allem zwei Akteure: der Torwart und ein Rückraumspieler. Über fast die gesamte Spielzeit lagen die Villigst-Ergster Landesliga-Handballer beim Tabellenletzten HSV Herbede in Führung. Trotzdem schlichen sie nach der Partie punktlos aus der Halle.

HVE verliert beim Letzten - Die Ergebnisse

Moritz Dommermuth, hier gegen Hombruch vor einer Woche, schien die HVE Villigst-Ergste in Herbede mit seinem Treffer zum 30:28 auf die Siegerstraße geworfen zu haben. Am Ende aber reichte es für die HVE beim Schlusslicht nicht für einen Punktgewinn.

Handball: Landesliga SG Menden Sauerland Wölfe 2 - HSG Schwerte/Westhofen 23:28 (8:14)

Ein Daniel Evangelou als großer Rückhalt und Niklas Linnemann, der als zwölffacher Torschütze glänzte, waren Trümpfe, die aus Schwerter Sicht am Samstagabend in der Mendener Walramhalle stachen.

Vor allem in der ersten Halbzeit überzeugten die Schützlinge von Trainer Kai Henning auf der ganzen Linie. Von Beginn an dominierten sie die Partie dank einer stabilen Abwehr, der Evangelou die nötige Sicherheit gab. Ganze acht Gegentore musste der Keeper vor dem Seitenwechsel hinnehmen – die 14:8-Halbzeitführung war ein komfortabler Vorsprung, mit dem es sich beruhigt in die Kabine gehen ließ.

Wer nun mit einer Aufholjagd der Gastgeber gerechnet hatte, lag gründlich daneben. Linnemann eröffnete den Torreigen des zweiten Spielabschnitts, Tim Gurol legte nach zum 16:8 – es lief ganz nach dem Geschmack der HSG, die sich keine längere Schwächephase erlaubte. Beim 22:26 kam Menden fünf Minuten vor Schluss einmal auf vier Tore heran, doch ernsthaft in Gefahr bringen konnten die Hausherren die kompakt auftretende Schwerter Mannschaft nicht.

Mit dem letzten Treffer der Partie machte Linnemann dann eine knappe Minute vor dem Abpfiff das Dutzend voll – der Schlusspunkt eines starken Auftritts der HSG Schwerte/Westhofen, an dem es auch aus Sicht des Trainers kaum etwas auszusetzen gab. „Ich bin mehr als zufrieden – vor allem mit der Defensivleistung“, sagte Trainer Kai Henning mit dem Hinweis auf erneut nur 23 Gegentore.

Und auch der Blick auf die Tabelle macht Spaß. Dort steht die HSG auf Rang zwei hinter dem TuS Westfalia Hombruch. Die Hombrucher sind der nächste Gegner der HSG – da steigt am Samstag ein echtes Spitzenspiel.

Team und Tore Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (3), Nico Paukstadt (2), Tim Decker (1), Alexandr Denissov (4), René Polesny, Alexander Nickolay, Tim Gurol (5/2), Mico Tessarek, Tim Schlütz (1), Niklas Linnemann (12), Christoph Kämper, Alexander Neese.

HSV Herbede - HVE Villigst-Ergste 31:30 (12:12)

Dieses Spiel durfte die HVE Villigst-Ergste nie und nimmer verlieren. Aber sie hat es verloren, denn um 21.04 Uhr leuchtete am Samstagabend auf der elektronischen Anzeigetafel in der kleinen Horst-Schwartz-Sporthalle ein 31:30 für den gastgebenden HSV Herbede gegen die Villigst-Ergster auf. Es waren die ersten beiden Saisonpunkte für den Tabellenletzten, der im gesamten Spiel nur ein einziges Mal in Führung ging: Zum 31:30-Endstand zehn Sekunden vor Schluss.

Die Villigst-Ergster müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, ihre stetige Führung nicht zu einem vorentscheidenden Vorsprung ausgebaut zu haben. Gelegenheiten dazu gab es reichlich, aber mit einer Reihe von technischen Fehlern machte sich das HVE-Team das Leben unnötig schwer. Und am Ende mussten sie sich tatsächlich einer beherzt kämpfenden, aber handballerisch biederen Gastgebermannschaft geschlagen geben – selber schuld. „Bei uns hat in vielen Bereichen die letzte Konsequenz gefehlt. Und dann stehst du am Ende da und weißt gar nicht so richtig, warum du dieses Spiel verloren hast“, sagte Trainer Dirk Mimberg.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Die HVE gab zu Beginn richtig Gas und lag nach einer knappen Viertelstunde mit 10:4 vorne – das ging teilweise einfach zu schnell für die Herbeder.

Doch Mitte des ersten Spielabschnitts riss der Faden. Nun verzettelten sich die Villigst-Ergster mehr und mehr in Einzelaktionen. Zudem fehlte es in der Abwehrarbeit an der nötigen Entschlossenheit. Die Folge: Nur zwei Tore in den den letzten 16 Minuten der ersten Halbzeit und ein 12:12-Unentschieden zum Seitenwechsel.

Auch nach Wiederanpfiff hatte Villigst-Ergste den besseren Start (18:15), schaffte es aber wieder nicht, für klare Verhältnisse zu sorgen. Als Moritz Dommermuth genau drei Minuten vor Schluss zum 30:28 traf, schien es aber trotzdem zu reichen.

Doch es kam anders. Herbede konterte zum 29:30 und profitierte dann von einem unbedrängten Ballverlust – 30:30 und eine letzte HVE-Auszeit 35 Sekunden vor Schluss. Und als die Gäste im letzten Angriff den Ball ein weiteres Mal herschenkten und mit einem Tempogegenstoß bestraft wurden, war selbst das Unentschieden futsch – das Ende eines bitteren Abends aus Sicht der HVE Villigst-Ergste.

Team und Tore Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Nils Stange (5/2), Fabian Bleigel (4), Moritz Dommermuth (1), Philipp Koch (3), Alexander Hänel (3), Marc Licha (1), Louis Marquis, Hendrik Hollatz, Johannes Stolina (8), Jannis Mimberg (5).

Kreisliga SG Iserlohn-Sümmern - HVE Villigst-Ergste 2 39:25 (19:9)

Die Talfahrt der Zweitvertretung der HVE Villigst-Ergste nimmt kein Ende. Bei der SG Iserlohn/Sümmern ging am Samstagabend auch das vierte Spiel der Kreisligasaison verloren – und erneut fiel die Niederlage mit 25:39 ziemlich deftig aus.

Dabei fing alles gut an für die Gäste, die mit 2:0 in Führung gingen und auch beim 6:4 noch vorne lagen. Doch dann kassierten sie innerhalb von elf Minuten elf Gegentore, ohne ein einziges zu werfen. So hieß es nach 22 Minuten 15:6 für die Gastgeber – mehr als eine Vorentscheidung. „Wir haben reihenweise Bälle weggeworfen und einen Gegenstoß nach dem anderen gekriegt“, berichtete der frustrierte Trainer Christian Scharf, der lediglich für den A-Jugendlichen Maxi Jäkel positive Worte fand.

Team und Tore Villigst-Ergste: Björn Hollatz, Carlo Arnhold - Louis Weinberger (1), Daniel Krabs (2), Gerrit Krause (7), Lukas Mimberg, Jonas Kneer (1), Maximilian Jäkel (2), Jonas Merkel (1), David Muster (2), Christian Rückels (1), Jannik Lehmann (8/2).

Frauen-Verbandsliga SG TuRa Halden-Herbeck - HSG Schwerte/Westhofen 25:26 (12:14)

Mit dem Glück des Tüchtigen kamen die Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen am Samstagabend im Verbandsliga-Spiel bei der SG TuRa Halden-Herbeck zum 26:25-Erfolg. Mit der letzten Aktion der Partie hatte Sabrina Richter, ehemalige Bundesligaspielerin in den Reihen der Gastgeberinnen, die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer. Doch ihr Siebenmeter landete neben dem Tor – sehr zur Freude des HSG-Teams, das nach einer Partie mit Höhen und Tiefen das bessere Ende für sich hatte.

Mit nur zwei Wechselalternativen geriet die HSG mit 0:2 in Rückstand, erzielten dann aber sieben Tore in Folge. Zur Pause waren es beim Stand von 14:12 zwei Tore Vorsprung für die Gäste, die dann aber schwach in den zweiten Durchgang starteten. Halden-Herbeck drehte den Spieß um und ging mit 20:16 in Front (45.). Nun aber war die HSG wieder an der Reihe und traf fünfmal in Folge zum 21:20 (49.). Bei diesem knappen Vorsprung blieb es bis zum Schluss – nicht zuletzt dank des erwähnten Haldener Fehlwurfs.

Team und Tore Schwerte/Westhofen: Erva Aydin - Lea Tietz (3), Darlyn Schulte (3), Katharina Petri (3), Pauline Göge, Cynthia Matzat (3), Marisa Römer, Katharina Batschurin (3), Sally Unger (11/6).

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