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Fußball: Westfalenliga

SVS will Bielefeld die Lust nehmen

Schermbeck Gegen den Aufsteiger Fichte Bielefeld braucht der SV Schermbeck eine konzentrierte Leistung, aber nicht nur eine Halbzeit lang.

SVS will Bielefeld die Lust nehmen

Marek Klimczok (r.) fehlt am Sonntag gesperrt (Gelb-Rot). Foto: Lücke

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Schermbeck
Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt der SV Schermbeck am Sonntag Fichte Bielefeld. Eine Mannschaft, deren Tabellenplatz zum Unterschätzen einlädt.

Westfalenliga

SVS - Fichte Bielefeld

So. 14.30 Uhr, Volksbank Arena, Im Trog, Schermbeck

Die Bielefelder stehen punktgleich mit dem ersten Abstiegsrang auf dem elften Platz. Sie haben mit einem Torverhältnis von 18:19 genau so viele Tore kassiert wie der SV Schermbeck. Die Gäste sind seit sechs Spielen ungeschlagen, haben davon aber fünf unentschieden gespielt, darunter gegen Neuenkirchen und Vreden. Das relativiert den Tabellenplatz und sollte auch eine Warnung an die Schermbecker sein.

Deren Trainer Thomas Falkowski wird die Mannschaft am Sonntag gezwungenermaßen wieder umbauen müssen. Mit dem Gelb-Rot gesperrten Marek Klimczok fehlt der Denker und Lenker des SVS-Spiels. Daher denkt der Trainer über taktische Änderungen nach: „Da kommt Malte Grumann wieder ins Spiel, den ich letzte Woche aus ebensolchen taktischen Erwägungen auf der Bank gelassen habe.“

Turgut fällt aus
Tuncay Turgut muss aus gesundheitlichen Gründen passen. Kevin Rudolph hat am Donnerstag das Training wegen eines lädierten Knöchels abbrechen müssen. Dafür ist Patrick Rudolph wieder hundertprozentig fit.

Für Falkowski ist seine Mannschaft momentan eine Art Wundertüte. Nach dem starken Spiel gegen Preußen Münster folgte eine schlimme erste Halbzeit in Beckum. Dafür zeigte das Team im zweiten Durchgang seine Qualität und brachte drei Punkte mit. Falkowski sagt ganz klar: „Mit einer Leistung wie in den ersten 45 Beckumer Minuten bekommen wir gegen Fichte Bielefeld Schwierigkeiten.“

Die Gäste, die in diesem Jahr aufgestiegen sind, kommen mit einer sehr guten Mannschaft, mit großem individuellen Potenzial und dem erfahrenen Trainer Mario Ermisch. Falkowskis erste Absicht ist es, den Gästen die Lust am Fußball zu nehmen. Das schaffen die Schermbecker nur mit einem offensiven Pressing, dessen Wirksamkeit in den letzten Wochen nicht immer erkennbar war. Indem die Platzherren früh Druck auf die Gegner ausübten, haben sie schon vielen Teams die den Zahn gezogen.

Der SV Schermbeck steht momentan auf Platz fünf, mit neun Punkten Abstand auf Platz eins. Je nachdem, wie die letzten drei Begegnungen bis zum Winter ausfallen, kann man die Ziele für die restlichen 13 Begegnung 2018 setzen. Dafür müssten die Schermbecker aber nicht nur alles gewinnen, sondern die Gegner müssten auch Federn lassen. Das kann schon am Sonntag sein, wenn Spitzenreiter Gievenbeck bei Roland Beckum antritt.

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