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Titelkämpfe in der Jahnturnhalle: „Das hatte Charme“

Schwerte Der Umzug in die Jahnturnhalle hat sich gelohnt. Und auch in sportlicher Hinsicht konnten die Verantwortlichen des Schwerter Boxsports nach den Kreismeisterschaften ein positives Fazit ziehen.

Titelkämpfe in der Jahnturnhalle: „Das hatte Charme“

Einer von zwei Kreismeistern 2018 des Schwerter Boxsports: Mihai Grigore (re.) gewann in der Jugendklasse C den Titel im Weltergewicht. Foto: Bernd Paulitschke

Wer einen positiv gestimmten Vereinsvorsitzenden hören wollte, musste sich nach der Endrunde der Arnsberger Kreismeisterschaften 2018 mit Andreas Janoschka, Vorsitzender des Schwerter Boxsports, unterhalten. „Wir haben viel Lob bekommen und sind sehr zufrieden“, lautete Janoschkas Fazit nach den Titelkämpfen.

Das hing auch mit einem Umzug zusammen. Denn erstmals fanden die Titelkämpfe unter Schwerter Ausrichtung nicht in der Dreifachsporthalle des Friedrich-Bährens-Gymnasiums (FBG), sondern in der Jahn-Turnhalle. Die Folge: „Es war alles etwas enger und gemütlicher. Der Atmosphäre hat es gut getan – das hatte Charme“, so Janoschka.

Das sportliche Abschneiden des Schwerter Gastgebervereins bewertete Konstantin Specht. Auch der Cheftrainer war – mit Abstrichen – positiv gestimmt. So freute sich der Coach über den Titelgewinn für Mihai Grigore in der Altersklasse Jugend C (Weltergewicht bis 69kg). Mit einer starken Vorstellung am Samstag im Halbfinale qualifizierte sich der 17-Jährige für den Endkampf tags darauf, den er gegen einen Kontrahenten aus Hagen-Haspe klar für sich entschied. „Der Kampf wurde in der zweiten Runde wegen zu großer Überlegenheit abgebrochen. Aber Mihai kann noch mehr, als er in diesem Kampf gezeigt hat“, sagte Konstantin Specht.

Im Halbfinale hatte Grigores Finalgegner den Schwerter Thomas Pshenov ausgeschaltet. „Thomas ist eigentlich einer unserer besten Techniker. Aber er hat taktisch unklug geboxt und hat sich auf eine Schlägerei eingelassen“, analysierte Trainer Specht, der wegen Nasenbluten seines Schützlings das Handtuch werfen musste.

In der Männer-C-Klasse (Weltergewicht bis 69 kg) qualifizierte sich Juri Zubkov fürs Finale, ohne einen Tropfen Schweiß vergießen zu müssen – der vorgesehene Halbfinalgegner trat nicht an. Im Endkampf musste sich Zubkov dann geschlagen geben, erhielt aber trotzdem ein Lob seines Trainers: „Der Gegner aus Dortmund war sehr stark und klar favorisiert. Aber Juri hat sich sehr gut geschlagen und hat nur knapp nach Punkten verloren“, stellte Konstantin Specht.

Sehr zufrieden war der coach auch mit Eugen Schmidt (Junioren C, Fliegengewicht bis 50 kg). „Eugen hat gegen einen starken Gegner souverän gewonnen“, so der Schwerter Trainer. Für Kevin Wolf (Jugend C, Weltergewicht bis 69 kg) galt dies nicht. In seinem ersten Kampf überhaupt ging Wolf am Ende die Puste aus – er verlor nach Punkten.

Um Punkte hätte auch Christian Specht gerne geboxt. Mangels Gegner konnte das 15-jährige Schwerter Toptalent aber nur zu einem Einlagekampf antreten, in dem er seinen ein Jahr älteren Gegner aus Dortmund-Mengede mit einer starken Vorstellung bezwang. Bei den Titelkämpfen auf nächsthöherer Ebene ist aber davon auszugehen, dass sich auch für Christian Specht wieder ein passender Gegner finden wird. Die Rede ist von den Westfalenmeisterschaften, auf denen Specht gemeinsam mit Mihai Grigore, Eugen Schmidt, Juri Zubkov sowie den beiden jungen Mädchen Nela Kristan und Melek Cam die Schwerter Farben vertreten wird.

Diese Meisterschaften finden am 24./25. Februar 2018 statt, Ausrichter ist erneut der Schwerter Boxsport – am liebsten dann wieder in der Jahnturnhalle.

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