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Dressurreiten

Weiterhin Königsklasse

Stuttgart. Franziska Sieber wurde mit ihrer Stute Rosafina WRT wie im Vorjahr Fünfte im Finale des Piaff Förderpreises. Dabei trotzte sie erheblichen Belastungen.

Weiterhin Königsklasse

Franziska Sieber mit TSF Rosafina WRT im Finale des Piaff Förderpreises in Stuttgart. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle wiederholte das Duo den Vorjahreserfolg. Foto: privat

Es waren schon einige dunkle Wolken über Franziska Sieber vor dem sportlichen Höhepunkt des Jahres aufgezogen – Verletzungen und Krankheit störten die Vorbereitungen und den Trainingsaufbau. Doch die junge Dressurreiterin trotzte allen Belastungen und wiederholte mit Platz fünf im Finale des Piaff Förderpreises in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle ihren Vorjahreserfolg.

Noch am Montag letzter Woche hatte U25-Bundestrainer Sebastian Heinze die 22-jährige Franziska Sieber und ihre Trakehner Stute TSF Rosafina WRT auf der Reitanlage Brass persönlich unter die Lupe genommen, ob sie am Wochenende beim German Masters in Stuttgart, dem größten und wichtigsten Hallenturnier in Deutschland, an den Start gehen könnten. Das Duo hatte sich über vier Qualifikationsturniere in der grünen Saison unter die besten Acht geritten und sich fürs Finale des Piaff Förderpreises qualifiziert.

Okay vom Bundestrainer

„Ich konnte sechs Wochen nicht mit Rosi trainieren, erst zehn Tage vor dem Finale haben wir in Absprache mit den Tierärzten mit dem Aufbautraining beginnen können,“ erzählt Franzi Sieber. „Auch am Vorbereitungslehrgang in Warendorf konnten wir nicht teilnehmen.“ Der Bundestrainer überzeugte sich deshalb noch einmal vom Fitness- und Trainingszustand. „Alles in Ordnung. Das sieht gut aus. Einem Start steht nichts im Wege,“ teilte Sebastian Heinze der jungen Schwerterin nach einem Härtetest mit.

„Das war schon eine erhebliche Beeinträchtigung der Vorbereitungen. Auch für Franzi, die keine Grand Prix Lektionen mit Rosi trainieren konnte“, so Kirsten Sieber, Trainerin ihrer Schwester. Da musste der 19-jährige Altmeister Charly, immer noch fit aber nicht mehr im Grand Prix-Prüfungen eingesetzt, ran und die Lektionen des Grand Prix im Training absolvieren. „Wenn du sechs Wochen keine Lektionen reitest, fehlt gerade bei so jungen U25-Grand-Prix-Reitern die Wettkampfsicherheit für so schwere Lektionen“, berichtet Kirsten Sieber.

Auf der Fahrt nach Stuttgart erhielt Franzi Sieber die Nachricht vom Tod ihrer Oma. Mit dieser seelischen Belastung ritt die Psychologie-Studentin keine zwölf Stunden später am Donnerstagmorgen ihre erste Prüfung. „Das war ihr deutlich anzumerken. Eine schwere Aufgabe für Franzi,“ so Kirsten Sieber. Sie wurde Sechste in der Einlaufprüfung.

Ein couragierter Ritt

Am nächsten Morgen im Finale, hatte sie sich emotional gefangen. Mit einem couragierten Ritt holte sie sich im Grand Prix Finale den fünften Platz und wiederholte damit ihren Vorjahreserfolg. „Sehr gut geritten. Schade, ohne die beiden Fehler in den Einerwechseln und dem Übergang von der Piaffe in die Passage, die beide sonst sicher beherrschen, wäre ein Treppchenplatz möglich gewesen,“ analysierte Kirsten Sieber.

Es tat der Freude über das erfolgreiche Finale aber keinen Abbruch. Damit gehört das Paar auch im Jahr 2018 zur Bundesspitze der Altersklasse U25 in der Königsklasse des Dressursports.

„Man kann auch in Stuttgart punkten,“ meinte Kirsten Sieber mit einem Augenzwinkern, anspielend auf den am Abend direkt nebenan stattfindenden Auftritts des BVB in der Mercedes-Benz-Arena gegen den VfB Stuttgart.

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