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Fußball: Europa League

Köln kämpft um die Ehre, TSG und Hertha gegen Aus

Düsseldorf Nur einen Sieg haben die drei deutschen Vereine an den ersten drei Spieltagen der Europa League geholt. Am vierten kämpfen sie deshalb gegen das kollektive Aus. Hoffenheim und Hertha haben noch Chancen auf ein Überstehen der Gruppenphase. Köln hingegen hat aber derzeit ganz andere Sorgen.

 Köln kämpft um die Ehre, TSG und Hertha gegen Aus

In der Europa League geht es für den 1. FC Köln und Trainer Peter Stöger wohl nur noch um die Ehre. Foto: dpa

1899 Hoffenheim und Hertha BSC kämpfen noch gegen das Aus, der 1. FC Köln eigentlich nur noch um frischen Mut und die Ehre: Sportlich haben die drei Bundesligisten in der Europa League bisher enttäuscht. Am 4. Spieltag werden deshalb wichtige Weichen dafür gestellt, ob überhaupt noch einer aus dem Trio im Europacup überwintert. In Köln ist aber mehr ein angeblicher Flirt des Trainers das Thema und Hertha denkt schon an das Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg. Hoffenheim geht mit der größten Zuversicht ans Werk.


1. FC KÖLN

Bei den noch punktlosen Kölnern - aktuell zweitschlechtestes Team im gesamten Wettbewerb - geht es vor dem Duell mit Bate Borissow (21.05 Uhr/Sport1 und Sky) mehr darum, ob Trainer Peter Stöger zuletzt insgeheim einen Wechsel zum Österreichischen Fußball-Bund vorbereitet hat. Dessen Präsident Leo Windtner hatte bei der Vorstellung von Franco Foda als neuem Nationaltrainer entsprechende Andeutungen gemacht. Stöger habe „erst gestern schweren Herzens abgesagt. Er hat uns länger beschäftigt. Das war eine Hängepartie, wir haben fast täglich miteinander telefoniert“, berichtete der ÖVB-Präsident.

Große Verwunderung

Die Aussagen hatten in der Domstadt für große Verwunderung gesorgt. Schließlich hatte sich der Österreicher Stöger zuvor stets klar zum FC bekannt. Der 51-Jährige bemühte sich deshalb klarzustellen: Es habe eine Anfrage gegeben, die Österreicher seien auch hartnäckig gewesen, doch er habe beharrlich abgelehnt.

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HERTHA BSC

Die Hertha, die bisher nur einen Punkt holte, hat vor dem Heimspiel (21.05 Uhr/Sky) gegen Sorja Luhansk schon die Liga-Partie gegen den VfL Wolfsburg im Sinn. „Ich werde es genauso machen wie bis jetzt. Ich werde rotieren. Wir ziehen das durch, was wir angefangen haben“, kündigte Trainer Pal Dardai an. Er sieht das Europacupmatch und das Ligaspiel am Sonntag beim VfL Wolfsburg als Doppelpack. „Wir wollen beide Spiele so steuern, dass es auch frische Spieler gibt, und so rotieren, dass zum Schluss alle zufrieden sind“, betonte Dardai, der am Mittwoch seinen 1000. Tag als Hertha-Chefcoach erlebte. Die Liga bleibt sein Hauptgeschäft, der Europacup ist die Zugabe.

Erst einmal am Donnerstag gewinnen

„Ich will nicht erzählen, dass wir dreimal gewinnen, das ist Quatsch“, ergänzte der 41-Jährige: „Erst einmal am Donnerstag gewinnen, dann schauen wir. Wenn es nicht reicht, dann müssen wir es akzeptieren.“

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1899 HOFFENHEIM

Hoffenheim hat nach dem Scheitern in den Champions-League-Playoffs und zwei Europa-League-Niederlagen durch den Sieg gegen Istanbul derweil neuen Mut geschöpft. Das Weiterkommen wollen die Kraichgauer nun mit voller Kraft angehen. „Wir fliegen in eine Weltstadt und haben große Ziele“, sagte Sportchef Alexander Rosen vor dem Auswärtsspiel beim türkischen Vizemeister Basaksehir Istanbul (19.00 Uhr/Sky): „Wir sind zuversichtlich, dass wir die gute Leistung von zuhause gegen Istanbul auch auswärts bringen können.“

Besonderes Spiel für Demirbay

Ein besonderes Spiel wird es dort vor allem für den türkischstämmigen Nationalspieler Kerem Demirbay, der 20 Verwandte im Stadion erwartet. „Meine eigene Familie ist auch schon dort, die machen paar Tage Urlaub. Ich bin dort nicht alleine, glaube ich“, sagte der im Ruhrgebiet geborene Profi. Auch er ist optimistisch: „Es wird nicht einfach. Aber wir haben schon bewiesen, dass wir international mithalten können.“

Von dpa

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