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Computerspiele

10 Spiele-Tipps für die digitale Bescherung

Dortmund In unseren Spiele-Tipps für Dezember gibt es dieses Mal Empfehlungen für die besten Geschenke zu Weihnachten. Was tun, wenn sich der pubertierende Nachwuchs martialische Kriegsspiele zum Fest der Liebe wünscht? Gelassen bleiben. Es gibt Alternativen. Dazu haben wir digitale Spieletipps für Einsame, Familien, kleine Kinder und für echte Kenner.

10 Spiele-Tipps für die digitale Bescherung

Super Mario ist zu Weihnachten ein echter Held.

Die gute Nachricht zuerst: 2017 war ein gutes Jahr für Spiele. Es gab viele große Hits, und die größten sind kindgerecht. Allen voran beherrscht der traditionell familienfreundliche Konzern Nintendo die Bühne. Die Japaner haben mit der Switch eine beeindruckende Mischung aus Heimkonsole und Handheld herausgebracht. Die Switch ist (im Vergleich zur Konkurrenz) nicht teuer, und sie beheimatet ein buntes, einladendes Sortiment neuer Spiele; darunter das beste Spiel des Jahres mit Schnurrbart.

Mario gewinnt Weihnachten

„Super Mario Odyssey“ ist eine schier unendliche Entdeckungsreise durch immer neue, phantastische Welten. Das überbordende Jump’n’Run bringt verrückte Ideen und präzise Steuerung mühelos unter einen Hut. Auf der Switch warten aber noch andere fantastische Abenteuer. „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ ist ebenfalls ein riesiges, einladendes und fantasievolles Spiel; für kleine Kinder allerdings zu unheimlich. Und mit „Splatoon 2“ beweist die Konsole sogar, dass auch Multiplayer-Online-Shooter nicht blutrünstig sein müssen, um Spaß zu machen. In dem flippigen Actionspiel wird mit Farbe geschossen.

Eine Switch zu Weihnachten ist also keine schlechte Idee – wenn die Eltern die Anschaffungskosten (auch für teure Spiele und Extra-Controller) in den Griff bekommen. Auf der Plattform landet besonders viel familienfreundliche Unterhaltung. Aber natürlich gibt es gute Kinderspiele auch anderswo.

Spiele für kleine Kinder

Kinder wünschen sich womöglich nicht das, was Erwachsene gerne kaufen. Sind die Kinder noch im Vor- oder Grundschulalter, dann müssen die Eltern sich einmischen und mitspielen. Die besten Titel sind zudem oft wenig bekannt; Minecraft ist toll, aber nicht neu.

Zwei überraschende und überaus charmante Spiele kommen dagegen aus der Indie-Sparte – es sind also kleinere, günstige Spiele zum Herunterladen. In „Yono and the Celestial Elephants“ bereist ein kleiner Elefant eine bunte Welt voller Probleme. Kann er die alle lösen? Er kann es wenigstens versuchen! Yono schiebt Kisten, knufft Schlangen, spritzt Wasser und spuckt Erdnüsse, um anderen zu helfen. Eine gute Antwort auf Kinder, die sich Zelda zu früh wünschen, bietet „Yonder: The Cloud Catcher Chronicles“. Das Spiel ist durchaus aufregend, denn der junge Held strandet auf einer fremden Insel und sucht dort seine Eltern. Aber auf dem Eiland warten keine eintönigen Kämpfe, sondern friedliche Einwohner, denen der Junge heroisch hilft, indem er für sie erkundet, ackert, erntet und baut.

Spiele gegen die Einsamkeit

Wenn Kinder alleine vor dem Bildschirm brüten, statt Freundschaften zu pflegen, wird es vielen Eltern unheimlich. Manchmal ist die Sorge unberechtigt. Denn sehr viele Titel werden heute online gespielt. Sind die Kinder alt genug, um Facebook zu nutzen, dann ist gegen die neueste Ausgabe des ewigen Fußballklassikers „FIFA 18“ nichts einzuwenden. Das Spiel macht online gegen Freunde Spaß und wird noch besser, wenn die Gegenspieler auch offline zur Fußballrunde vorbeikommen.

Ab einem bestimmten Alter wünschen sich dieses Jahr sehr viele Kinder „Destiny 2“. Für Jugendliche ist der Titel durchaus geeignet; statt nur aufeinander zu ballern, müssen die Helden in diesem Egoshooter gemeinsam kämpfen. Destiny ist eine ganze Ecke besser und langlebiger, als das schöne, aber oberflächliche Spektakel von „Star Wars Battlefront II“. Schlimm sind beide Titel nicht; wer Star Wars im Kino gucken darf, der übersteht auch diese Spiele schadlos. Vorsicht ist allerdings vor Folgekosten geboten – online spielen kostet auf Konsolen ein paar Euro pro Monat. Und fast jedes Online-Spiel bietet heutzutage unnötige digitale Zusatzinhalte zum Nachkaufen an.

Spiele für die ganze Familie

Wenn die jubelnden Kinder Heiligabend im Zimmer verschwinden und sich dort bis Silvester verschanzen, sind nicht alle Eltern glücklich. Einige würden gerne mitspielen, schrecken aber vor komplexer Steuerung und komplexen Regeln zurück. Das muss nicht sein. Viele Spiele sind heute erfolgreich, weil sie so funktionieren, wie früher. Besonders beeindruckend schafft das dieses Jahr „Sonic Mania“, ein rasanter Trip für Segas Jump’n’Run-Maskottchen in die Vergangenheit. Die Level sind neu, aber Igel Sonic sieht so aus und steuert sich auch so, wie in den 1990ern auf dem Sega Mega Drive. Ein Geheimtipp für Fußballer ist dagegen „Sociable Soccer“: Der Rasenballsport ist hier deutlich schneller und übersichtlicher, als bei FIFA.

Wer den Kindern beweisen will, dass früher alles besser war, der landet schon wieder bei Nintendo. Das „Nintendo Classic Mini SNES“ packt 21 Spiele in eine massiv geschrumpfte Spielkonsole. Die einfachen Gamepads aber liegen genauso in der Hand, wie früher. Und nicht alle, aber viele der Spiele sind handfeste Klassiker. Vorsicht ist beim Kauf geboten – die Preise für eine Mini SNES schwanken, auch seriöse Händler verlangen oft zu viel.

Spiele für Kenner

Wer richtig viel spielt, und einen Blick für Details hat, der landet irgendwann bei besonderen, ungewöhnlichen, und fordernden Spielen. „Playerunknown’s Battlegrounds“ ist für viele das beste Spiel des Jahres, aber es eignet sich mit seinem kalten Nihilismus nur für Erwachsene: Hundert Spieler bekämpfen sich auf einer Insel, bis nur noch einer steht. Noch gemeiner ist „Cuphead“. Das vielleicht schönste Spiel des Jahres sieht wirklich so aus, wie ein uralter Zeichentrick. Aber das charmante Lauf- und Schießspiel ist unbarmherzig schwer; nur Menschen auf der Suche nach Herausforderungen sollten es ausprobieren.

Ein unglaublich gutes, langes und vielseitiges Rollenspiel ist „Divinity: Original Sin 2“. Es ist mindestens so lang und eigenwillig wie sein Bandwurmtitel. „Divinity“ ist mit einer offenen Spielwelt, originellen Charakteren und taktisch komplexen Kämpfen so etwas wie das gute Buch, das man Eltern schenkt – und hinter dem sie sich wochenlang verschanzen.

Spiele für Daheimgebliebene

Draußen ist es nass und kalt. Wenn gerade weder Schlitten noch Glühwein zur Hand sind – warum ist man dann überhaupt hier? Wer sich das fragt, der kann sich und seinen älteren Kindern Sonne schenken. „Assassin’s Creed Origins“ ist ein neues Action-Adventure im antiken Ägypten zur Zeit Kleopatras. Das weit offene Land vom Nildelta bis tief in die Wüste hinein ist so lebendig, dass Spieler auch ohne Wollsocken ins Schwitzen geraten. Wen dabei die Geschichte um Mord, Totschlag und Intrigen eher kalt lässt, der darf Ägypten ab dem kommenden Frühjahr mit einem Gratis-Update auch ganz ohne Kämpfe besuchen – wie ein Museum.

Besitzen die mindestens jugendlichen Familienmitglieder dagegen eine Playstation 4, dann ruft der Dschungel. In „Uncharted: Lost Legacy“ befreien sich zwei Glücksjägerinnen auf der Suche nach einem antiken Schatz von den stoppelbärtigen Machos, die bisher die Serie prägten. Das Action-Adventure unternimmt eine höchst amüsante Reise in den indischen Urwald und erzählt die Geschichte einer ungleichen Freundschaft. Das bisschen Wärme muss zu Weihnachten drin sein.

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