Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

27 Tote durch Tropensturm „Damrey“ in Vietnam

Hanoi. Dutzende Tote und Vermisste, Hunderte Häuser zerstört, Fischerboote gesunken: Sturm „Damrey“ ist der stärkste Taifun in Vietnam seit Jahren. Er könnte die Reisepläne von Präsident Trump durcheinander wirbeln.

27 Tote durch Tropensturm „Damrey“ in Vietnam

Für die kommenden Tage werden weitere starke Regenfälle und Überschwemmungen erwartet, währen „Damrey“ nach Angaben der Meteorologen abgeschwächt Richtung Westen nach Kambodscha weiterzieht. Foto: Quoc Dung

Tropensturm „Damrey“ hat in Vietnam schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens 27 Menschen kamen nach Angaben der Behörden in der Mitte und im Süden des südostasiatischen Landes ums Leben. 22 weitere Personen würden noch vermisst.

Das teilte der für Katastrophenschutz zuständige Ausschuss der regierenden kommunistischen Partei am Sonntag mit. US-Meteorologen zufolge handelt es sich bei „Damrey“ um den stärksten Taifun in Vietnam seit 2011. Der Wirbelsturm war am Samstagmorgen auf Land getroffen. Besonders betroffen war die Region um den bekannten Urlaubsort Nha Trang.

Der Sturm riss nach offiziellen Angaben etwa 620 Gebäude um und beschädigte mehr als 40 000 weitere. Zudem wurden Felder und Hunderte Fischerboote zerstört sowie Strommasten umgerissen. Den Behörden zufolge mussten Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Für die kommenden Tage werden weitere starke Regenfälle und Überschwemmungen erwartet, währen „Damrey“ nach Angaben der Meteorologen abgeschwächt Richtung Westen nach Kambodscha weiterzieht.

Dies könnte die Anreise von Staats- und Regierungschefs - darunter US-Präsident Donald Trump - zum APEC-Gipfel im zentralvietnamesischen Da Nang beeinträchtigen. Vom 8. bis 10. November treffen sich dort die Spitzen der Asien- und Pazifikstaaten. Da Nang, etwa 500 Kilometer nördlich von Nha Trang, war ebenfalls von Sturm und Starkregen betroffen.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

Regen, Matsch, Schnee: Wetter bleibt ungemütlich

Offenbach/Berlin. Das Wetter in Deutschland bleibt durchwachsen. Zum Wochenende hin könnte der Winter im ganzen Land zurückkehren. Offen ist, ob sich der Neuschnee bis Weihnachten hält.mehr...

Panorama

Nass-kaltes Winterwetter in Deutschland erwartet

Offenbach. Schirm und dicke Jacke bleiben der Begleiter: In den kommenden Tagen wird nass-kaltes und windiges Wetter erwartet, erst zum Wochenende hin kehrt der Winter gebietsweise zurück.mehr...

Panorama

Italien kämpft gegen Hochwasser: Warnstufe Rot

Rom. Erst Schnee, Eisregen und starker Wind, dann Hochwasser. In Italien macht eine Schlechtwetterfront den Menschen zu schaffen. In der Gegend um Parma müssen viele mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden.mehr...

Panorama

Auf Schnee folgt Regen - Meteorologen warnen vor Sturmböen

Berlin. In den nächsten Tagen wird das Wetter wechselhaft, windig und nass. Die Lage auf den Straßen beruhigte sich. An manchen Flüssen wird beobachtet, ob es Hochwasser geben könnte.mehr...

Panorama

Nachwirkungen von Schneechaos ebben langsam ab

Offenbach. Schnee und Glätte lassen Deutschland nur nach und nach aus dem Klammergriff. Am Frankfurter Flughafen müssen 200 gestrandete Reisende übernachten. Einige Schnellzüge sind weiter ausgebremst.mehr...