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4:1-Sieg: Leipzig überrollt Monaco

Monaco. Reife Leistung im Fürstentum: RB Leipzig hat AS Monaco eine Lehrstunde erteilt. Nach dem 4:1 besteht sogar noch eine kleine Chance auf das Achtelfinale. Ansonsten geht es für das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl in der Europa League weiter.

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Auch RB-Stürmer Yussuf Poulsen machte ein starkes Spiel. Foto: Jan Woitas

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Marcel Sabitzer musste verletzt vom Platz getragen werden. Foto: Jan Woitas

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Vor dem Abpfiff hatte Fürst Albert von Monaco noch gute Laune. Foto: Jan Woitas

Nach dem denkwürdigen Auswärtssieg klatschte Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl erst mal die traurigen Monaco-Profis ab, die von den Fans im Stade Louis II gnadenlos ausgepfiffen wurden.

Mit dem hochverdienten 4:1 (4:1) beim AS Monaco wahrte RB Leipzig die Chance auf das Achtelfinale in der Königsklasse und sicherte sich schon das Ticket für die Europa League. Der Fußball-Bundesligist fertigte den Vorsaison-Halbfinalisten aus Monaco ab und bot vor allem in der ersten Halbzeit eine überragende Leistung.

Ein Eigentor von Jemerson brachte die Gäste schon in der sechsten Minute in Führung, zweimal Timo Werner (9./31./Foulelfmeter) und Naby Keita (45.) machten nach dem Turbo-Start schon zu Halbzeit alles klar. Die Monegassen konnten durch ihren Superstar Radamel Falcao lediglich verkürzen (43.). Monacos Fürst Albert war ebenso enttäuscht wie die anderen AS-Fans. Historisch: RB ist erst die zweite deutsche Mannschaft mit vier Auswärtstoren zur Halbzeit - dies gelang zuvor nur dem FC Bayern mit fünf Treffern beim 7:1 in Rom.

Unmittelbar vor dem Duell löste der türkische Meister Besiktas Istanbul mit einem 1:1 gegen den FC Porto das Ticket für die K.o.-Runde. Für die Leipziger ist das Ergebnis ernüchternd, denn Monaco muss am 6. Dezember in Porto antreten. Die Portugiesen hatten das Direktduell mit RB gewonnen; beide Teams haben sieben Zähler.

„Wir haben heute sehr viel sehr richtig gemacht“, sagte Hasenhüttl. „Ich habe schon beim Aufwärmen gemerkt, dass die Jungs heute scharf auf den Sieg sind. Wir haben nun sieben Punkte, ich bin rundum zufrieden“, meinte der Österreicher.

„Schade, dass wir es nicht mehr selbst in der Hand haben durch das verkorkste Spiel gegen Porto“, beklagte Doppeltorschütze Werner. „Aber wir wollen das Spiel gegen Besiktas unbedingt gewinnen, um noch eine kleine Chance auf das Achtelfinale zu haben. Wenn wir alles geben, können wir vielleicht noch die Kirsche auf die Sahne legen“, meinte der Nationalspieler.

Hasenhüttl hatte das Duell an der Côte d'Azur zum Endspiel erklärt - und so ging sein Team vor lediglich 9000 Zuschauern, darunter 1200 Fans aus Leipzig, auch in die Alles-oder-nichts-Partie: energisch, kämpferisch und aggressiv in den Zweikämpfen. Gegen die erschreckend schwachen Monegassen, die in der Vorsaison noch bis ins Halbfinale der Königsklasse gestürmt waren, bot der deutsche Vizemeister vor der Pause eine überragende Leistung.

Bei zwei Treffern bekame RB aber auch Schützenhilfe: Nachdem Kevin Kampl Marcel Sabitzer auf der rechten Seite steil schickte, spitzelte Jemerson den Querpass von Sabitzer ins eigene Tor. Nach einem erneuten Patzer des Pechvogels aus Brasilien reagierte Kampl blitzschnell und passt auf den startenden Werner, der aus 13 Metern traf. Nach Werners Elfmetertor und Falcaos Treffer sorgte Keita unmittelbar vor dem Pausenpfiff für die Vorentscheidung.

Getrübt wurde der hochverdiente Sieg nur durch die Verletzung Sabitzers. Der Österreicher rutschte bei einem Torschuss aus und fiel unglücklich auf die Schulter (33.). Direkt vom Spielfeldrand wurde er ins Krankenhaus gefahren. Diagnose: Schulter ausgekugelt. Für ihn kam Geburtstagskind Diego Demme.

Zehn Minuten später verkürzte Falcao (43.) per Kopfball zum 1:3. Leipzig erhöhte praktisch im Gegenzug auf 4:1. Mit einer Körperdrehung nahm Keita einen Pass von Marcel Halstenberg auf, tanzte die unsichere AS-Abwehr aus und verwandelte aus 15 Metern.

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Auch RB-Stürmer Yussuf Poulsen machte ein starkes Spiel. Foto: Jan Woitas

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Marcel Sabitzer musste verletzt vom Platz getragen werden. Foto: Jan Woitas

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Vor dem Abpfiff hatte Fürst Albert von Monaco noch gute Laune. Foto: Jan Woitas

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