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61-Jähriger will sich mit Rakete in die Luft schießen

Los Angeles. Die Erde ist flach und wird an ihren Enden von Meereis begrenzt - daran glaubt der US-Amerikaner Mike Hughes. Um das zu beweisen, will er sich mit einer selbstgebauten Rakete auf eine Höhe von 600 Metern katapultieren lassen. Welche Beweise er dort finden möchte, bleibt unklar.

61-Jähriger will sich mit Rakete in die Luft schießen

Der Amerikaner Mike Hughes will sich mit seiner selbstgebauten Rakete in die Luft schießen. Foto: Waldo Stakes

Ein 61 Jahre alter Amerikaner will sich an diesem Samstag mit einer selbstgebauten Rakete in die Luft schießen. Ziel der Aktion sei der Nachweis, dass die Erde eine Scheibe sei, schreibt Mike Hughes auf seiner Facebook-Seite.

Der Versuch soll über der Mojave-Wüste in Kalifornien vor sich gehen. Bei seinem letzten Experiment ähnlicher Art in Arizona erlitt Hughes derart schwere Verletzungen, dass er mehrere Wochen lang nur mit Gehhilfen unterwegs sein konnte.

Die Rakete hatte Hughes aus Altteilen zusammengebaut, sie soll mit Dampf getrieben werden und ihn auf eine Höhe von bis zu 600 Metern steigen lassen.

Das Gefährt werde rund 500 Meilen pro Stunde (fast 800 Kilometer pro Stunde) schnell, behauptet er. Sein Spendenaufruf hatte ihm zunächst nur etwa 300 Dollar eingebracht. Dann gab er bekannt, er sei zu den Anhängern der Theorie gewechselt, die Erde sei eine Scheibe. Die Spendensumme erhöhte sich auf fast 8000 Dollar.

Die Anhängerschaft der grotesk anmutenden Theorie, die Erde sei flach und werde an ihren Enden von Meereis begrenzt, hat zuletzt in den USA wieder Zulauf bekommen. Unterschiedlichste Gruppen kommen einmal im Jahr bei einer Generalversammlung zusammen, die kürzlich in North Carolina stattgefunden hatte.  

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