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Aachens Trainer Kilic droht mehrwöchige Sperre

Aachen. Trainer Fuat Kilic vom Fußball-Regionalligisten Alemannia Aachen droht eine wochenlange Sperre. Schiedsrichter Jonas Seeland hat nach dem Regionalliga-Spiel der Aachener am vergangenen Samstag gegen Wattenscheid 09 (1:2) in einem Sonderbericht schwere Vorwürfe gegen Kilic erhoben.

Aachens Trainer Kilic droht mehrwöchige Sperre

Ein Logo von Alemannia Aachen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Demnach soll dieser unter anderem den Linienrichter aus Protest gegen eine Entscheidung an der Schulter gepackt und in den Bauch gekniffen haben. Nach seinem Verweis aus dem Innenraum soll der 44-Jährige in die Schiedsrichter-Kabine gestürmt sein. Dabei habe er sich auch von seinem Kapitän nicht aufhalten lassen. Laut Bericht verließ Kilic erst die Kabine, als sich einer der Schiedsrichter-Assistenten als Polizist zu erkennen gab und mit einer Anzeige drohte.

Das mögliche Strafmaß reicht von einer hohen Geldstrafe über ein Innenraum-Verbot bis zu einer mehrwöchigen Sperre. Die Regularien sehen in einem leichten Fall acht Wochen vor, in einem schweren sogar 6 bis 24 Monate. Die Entscheidung wird wohl erst in drei Wochen fallen, bis dahin darf Kilic sein Team in jedem Fall betreuen. „Ich habe nicht die Absicht, ihn im Rahmen einer einstweiligen Verfügung zu sperren“, sagte der Vorsitzende der Spruchkammer, Hubert Jung: „Er läuft uns nicht davon.“

Kilic selbst zeigte sich inzwischen einsichtig. Der „Aachener Zeitung“ sagte er: „Ich bin auch nur ein Mensch und habe überreagiert. Ich entschuldige mich für alles, was passiert ist.“ Darüber hinaus wollte er sich auf dpa-Anfrage mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Dem „Reviersport“ hatte er direkt nach dem Spiel gesagt, er habe den Linienrichter nur „herzlich umarmt und gefragt: „Was ist jetzt?““. Zudem hatte er gesagt: „Wir Trainer sind doch die Deppen der Nation. Wir sind der noch einzige ungeschützte Berufszweig in Deutschland.“

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