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Abriss des Kraftwerks könnte kommen

Abriss des Kraftwerks könnte kommen

Kraftwerk Knepper, fotografiert im Sommer 2016 aus einem Flugzeug.Foto Neubauer Foto: Oskar Neubauer

Deininghausen. Das Kraftwerk Knepper kennt in Castrop-Rauxel so ziemlich jeder. Denn es ist sehr markant: Es ist zum Beispiel am Autobahnkreuz sehr gut zu sehen. Man nennt das auch eine Landmarke. Aber es kann sein, dass es Ende 2018 nicht mehr da ist. Denn es soll abgerissen werden.

Nun hat sich eine Firma aus Gütersloh das ganze Gelände gekauft. Es ist nicht nur der Platz, wo im Moment noch der Kühlturm steht, sondern auch die großen Hallen und das Umfeld bis weit nach Dortmund-Mengede. Die Firma will darauf andere Unternehmen ansiedeln, die dort aber nicht mehr wie früher Strom erzeugen, sondern andere Dinge. Im Gespräch sind zum Beispiel Logistik-Firmen. Das sind Unternehmen, die Dinge verschicken – vom Werk, wo sie gebaut werden, zum Kunden, der sie kauft. Aber das ist noch unklar und der Mann von der Käufer-Firma, den wir am Mittwoch anriefen, wollte das auch noch nicht so genau verraten. Vielleicht demnächst, vielleicht auch erst im nächsten Jahr, sagt das Unternehmen, wolle man die Öffentlichkeit informieren.

Die Planer aus den Rathäusern in Dortmund und Castrop-Rauxel wollen seit einiger Zeit, dass hier etwas geschieht. Denn das Kraftwerk, das seit den 1950er-Jahren aus Steinkohle Strom erzeugte, ist seit Weihnachten 2014 im „Ruhestand“. Damals wollte die Stromfirma Eon es nicht weiter betreiben, weil es sich nicht mehr lohnte. Die Technik darin entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Stromerzeugung. Und Kohle wird hier in der Region auch kaum noch gefördert.

Der dicke Kühlturm ist 128 Meter hoch und war in den 1960er-Jahren mal einer der höchsten, die es damals gab. Noch höher ist der Schornstein. Er kommt auf etwa 210 Meter Länge. Es wird bestimmt spektakulär, wenn sie abgerissen werden.Tobias Weckenbrock

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