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Aktion Demokratie für den Frieden

Acht Nordkirchener werben mit Plakataktion fürs Ehrenamt

Nordkirchen Acht engagierte Nordkirchener nehmen an der kreisweiten Aktion Demokratie für den Frieden teil. Bis Ende November hängen ihre schwarz-weiß Fotos nun am Haus Westermann an der Schloßstraße, um für das Ehrenamt zu werben. Doch wie die Aktion 2018 fortgesetzt wird, ist noch offen.

Acht Nordkirchener werben mit Plakataktion fürs Ehrenamt

Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Acht große Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun bis Ende November am Haus Westermann. Foto: Mario Bartlewski

Acht Bilder von acht Nordkirchenern zieren das Haus Westermann an der Schloßstraße. Doch es sind nicht irgendwelche Nordkirchener, mit denen die Plakataktion Demokraten für Frieden wirbt. „Diese Ehrenamtlichen stehen exemplarisch für die vielen Bausteine, die die Gemeinde prägen“, sagte Bürgermeister Dietmar Bergmann bei der Vorstellung am Montagmorgen.

Zusammen mit ihrem liebsten Bibelzitat sollen die Nordkirchener für das Ehrenamt werben und gemeinschaftlichen Zusammenhalt fördern. „Ich habe gesehen“, sagt Bergmann, „dass die Leute hier stehen bleiben, sich die Plakate anschauen und darüber nachdenken“.

Erste Reaktionen auf die Plakate sind positiv

Auch der Neffe der Ehrenamtlichen Ingrid Bradt hat ihr Foto entdeckt. „Tante Ingrid, die haben dich aufgehangen“, so ihr Neffe. „Die Reaktion fand ich schon süß“, sagte Bradt mit einem Lächeln im Gesicht. Auch Ursula Schöneberg, die im Altenhifezentrum Nordkirchen Geschichten vorliest, war begeistert: „Ich habe mich wirklich schwergetan mitzumachen, aber es hat sich gelohnt.“ Eigentlich fühle sie sich immer unwohl auf Fotos, „aber auf dem Foto von Felix Hüsch-Waligura, das bin wirklich ich“. Dass die Plakate aber so groß seien – 1,50 Mal 2,50 Meter –, damit habe sie nicht gerechnet.

Die Ehrenamtlichen im Überblick

Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Ursula Schöneberg vor ihrem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Willi Nägeler vor seinem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Ingrid Bradt vor ihrem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Reinhard Niehues vor seinem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Edeltraud Kortmann vor ihrem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Christel Wacker vor ihrem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Hier: Leo Kortmann vor seinem Banner.
Die Gemeinde Nordkirchen hat sich an der kreisweiten Aktion Demokraten für den Frieden beteiligt. Die 1,50 m x 2,50 m großen Schwarz-weiß-Banner, auf denen engagierte und Bürger abgebildet sind, hängen nun am Haus Westermann. Bernhard Lammers (links) war bei der Präsentation nicht anwesend.

100 Menschen zeigen sich im Kreis Coesfeld bei dieser Plakataktion, um ein Zeichen zu setzen. Bis Donnerstag, 30. November, hängen die Bilder der acht Teilnehmer aus allen drei Ortsteilen der Gemeinde zentral am Haus Westermann. Ausgepackt werden sie dann wieder zum Katholikentag im Mai 2018.

Dann werden die Plakate allerdings innerhalb der Gemeinden und Städte durchmischt. „Wir arbeiten sogar daran, das einzelne unserer Plakate auch in Münster hängen“, sagte Bergmann.

Die Standortsuche für die Plakataktion im kommenden Jahr läuft

Wo die Plakate im kommenden Jahr allerdings in Nordkirchen zu sehen sind, das ist noch nicht klar. Das Haus Westermann soll bis dahin abgerissen sein, bestätigte Bergmann nochmals. Ausweichpläne habe man allerdings schon in der Hinterhand. „Über manche Orte haben wir schon für dieses Jahr diskutiert“, so Bergmann über den Ausstellungsort.

Klar ist so viel: Der neue Platz soll ebenfalls im Nordkirchener Ortskern sein und die Bilder sollen sofort ins Auge fallen. „Wir wollen einen Platz mit derselben Wertigkeit – und da sind wir auch sehr zuversichtlich“, fügte Kerstin Lohrsträter vom Kulturbüro hinzu. Doch zunächst gelte es, die Menschen weiter für das Ehrenamt zu begeistern, denn Bergmann weiß: „Ohne Ehrenamtlichen würden viele Dinge in unserer Gemeinde nicht so gut laufen wie jetzt.“

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