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Acht legendäre Duelle zwischen Deutschland und England

Berlin. Am Freitag trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in London auf England. Bei dem Klassiker sind Spannung und Drama garantiert - das zeigt der Blick in die Historie.

Acht legendäre Duelle zwischen Deutschland und England

Das Wembleytor ging 1966 in die Geschichte ein. Foto: dpa

Wenn Deutschland und England in Länderspielen aufeinandertreffen, wird es oft dramatisch. Ob das legendäre Wembleytor, mehrere dramatische Duelle im Elfmeterschießen oder der Phantomtreffer von Bloemfontein - langweilig ist es im ewig jungen Klassiker der Fußball-Großmächte selten.

Vor dem nächsten Aufeinandertreffen am Freitag (21.00 Uhr) in London blickt die Deutsche Presse-Agentur auf acht besondere Spiele zurück. In bislang 35 Vergleichen gab es seit dem 1:5 im Premierenduell 1908 in Oxford insgesamt 13 Siege, sechs Unentschieden und 16 Niederlagen für Deutschland.

Allerdings werden in dieser offiziellen FIFA-Statistik die deutschen Siege im Elfmeterschießen bei der WM 1990 und der EM 1996 als Remis gewertet. In jüngerer Vergangenheit siegte ohnehin meist Deutschland - gerade wenn es darauf ankam, wie beim 4:1 im WM-Achtelfinale 2010.

WM 1966, Finale: England - Deutschland 4:2 n.V. (2:2, 1:1)

In der 101. Minute erzielte Geoff Hurst das legendäre Wembleytor. England führte in der Verlängerung durch den umstrittenen Treffer mit 3:2, kurz vor Schluss schoss Hurst die Three Lions mit einem weiteren Treffer zum bislang einzigen WM-Titel.

WM 1970, Viertelfinale: England - Deutschland 2:3 n.V. (1:0, 2:2)

Deutschland lag im mexikanischen León nach knapp 50 Minuten schon mit 0:2 hinten, doch durch seinen Treffer mit dem Hinterkopf rettete Uwe Seeler nach dem Tor von Franz Beckenbauer die Deutschen noch in die Verlängerung. Dort machte Gerd Müller den Halbfinal-Einzug perfekt.

EM 1972, Viertelfinale: Deutschland - England 3:1 (1:0)

Der erste deutsche Sieg im Wembleystadion. Vor 100 000 Zuschauern trafen Uli Hoeneß, Günter Netzer und Gerd Müller für die DFB-Auswahl um Trainer Helmut Schön und brachten den Engländern eine empfindliche Niederlage bei. Deutschland holte später den EM-Titel.

WM 1990, Halbfinale: Deutschland - England 4:3 i.E. (1:1, 1:1)

Der Beginn eines Dramas: Stuart Pearce und Chris Waddle begründeten mit ihren Fehlschüssen gegen Bodo Illgner die lange Tradition englischen Scheiterns in Elfmeterschießen. Bei zwei weiteren Weltturnieren schieden die Three Lions auf diesem Wege aus.

EM 1996, Halbfinale: Deutschland - England 6:5 i.E. (1:1, 1:1)

Die ersten fünf Schützen auf beiden Seiten verwandelten in Turin sicher, als letzter Stefan Kuntz. Gareth Southgate, der aktuelle Nationaltrainer, schob in die Arme von Andreas Köpke, Andreas Möller traf und baute sich triumphierend vor den Fans auf.

WM-Qualifikation 2000: England - Deutschland 0:1 (0:1)

Mit einem direkten Freistoßtor entschied Dietmar Hamann in der 14. Minute das letzte Länderspiel im alten Londoner Wembleystadion. Anschließend wurde die Arena runderneuert, England konnte sich nicht mit dem erhofften Sieg verabschieden.

WM-Qualifikation 2001: Deutschland - England 1:5 (1:2)

In München setzte es die höchste deutsche Niederlage gegen England, ein echtes Debakel. Deutschland ging zwar durch Carsten Jancker mit 1:0 in Führung, Michael Owen traf anschließend dreifach für England. Es war zu diesem Zeitpunkt die höchste Heimniederlage seit 70 Jahren.

WM 2010, Achtelfinale: Deutschland - England 4:1 (2:1)

Deutschland profitierte 44 Jahre nach dem Wembleytor von einer Fehlentscheidung, dem „Phantomtor von Bloemfontein“. Der Treffer von Frank Lampard zum möglichen 2:2 wurde nicht gegeben, für die DFB-Auswahl trafen Miroslav Klose, Lukas Podolski und zweimal Thomas Müller.

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