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AfD profitiert am stärksten vom Jamaika-Aus

Berlin. Mehr als ein Drittel der Deutschen glaubt, dass die rechtspopulistische Partei aus dem Abbruch der Verhandlungen zwischen Union, FDP und Grünen den größten Nutzen zieht.

AfD profitiert am stärksten vom Jamaika-Aus

Alice Weidel und Alexander Gauland, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, nehmen am 22. November bei einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages in Berlin teil. Foto: Bernd von Jutrczenka

Die AfD profitiert einer Umfrage zufolge am stärksten vom Scheitern der Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition. 35 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die rechtspopulistische Partei den größten Nutzen daraus zieht.

Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. 12 Prozent meinen, die SPD hätte den größten Vorteil. Bei der CDU vermuten dies 8 Prozent, 7 Prozent bei der FDP, 5 Prozent bei den Grünen, 2 Prozent bei der Linken und nur 1 Prozent bei der CSU. Umgekehrt schadet das Jamaika-Aus der FDP am meisten, vermuten 26 Prozent. 23 Prozent glauben dies von der CDU.

Grundsätzlich sehen die Bürger Neuwahlen nicht als problematisch an. Neuwahlen seien kein großes Problem und sollten in einer gefestigten Demokratie auch möglich sein - der Aussage stimmten 65 Prozent voll oder teilweise zu.

Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel Regierungschefin bleiben soll, da sind die Deutschen gespalten. 40 Prozent plädieren für eine Fortdauer der Kanzlerschaft der CDU-Chefin, 41 Prozent sind dagegen. Klarer ist das Votum in Bezug auf SPD-Chef Martin Schulz. Nur 23 Prozent wären dafür, dass er bei Neuwahlen erneut als Kanzlerkandidat antritt, 56 Prozent lehnen dies ab.

Sollte es zu Neuwahlen kommen, würden 59 Prozent der Befragten die gleiche Partei wie am 24. September wählen. 8 Prozent würden sich anders entscheiden. 7 Prozent der damaligen Nichtwähler würden nun zur Wahl gehen, 11 Prozent würden sich nicht erneut an der Wahl beteiligen.

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