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Angriff auf Schafherde

Angriff auf Schafherde

Schäfer waren auch gestern bei der Herde und kümmerten sich um die Tiere. Die Schafe duckten sich auf den Boden, als dieses Foto gemacht wurde, und sind deshalb kaum zu erkennen.goldstein Foto: Goldstein

Auf einer Weide in Gahmen hat sich am Wochenende Schlimmes ereignet. Mehrere Schafe sind getötet und verletzt worden. Schäferin Gisela Hibbeln ist sicher, dass das nur ein großer Hund gewesen sein kann, der über den Elektrozaun zu den Schafen gesprungen ist.

Sonntag, am frühen Nachmittag, entdeckten Mitarbeiter des Schafzuchtbetriebes Hibbeln, was passiert war. Zwei Schafe waren bereits tot, zwei weitere mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen notgeschlachtet werden. Auch eine herbeigerufene Tierärztin konnte nicht mehr helfen.

Am Montag fanden die Schäfer noch ein weiteres totes Schaf. Es hatte keine von außen erkennbaren Verletzungen. Gisela Hibbeln vermutet, dass es von anderen Schafen niedergetrampelt wurde, die wegen des Hundes in Panik geraten waren, und an inneren Verletzungen verendet ist. Es könnte ein beim Spaziergang nicht angeleinter Hund gewesen sein oder einer, der schon länger herumstreunt.

Die Firma Hibbeln hat ihren Sitz in Dortmund und besitzt circa 1000 Schafe. Sie hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Gisela Hibbeln hofft, dass sich der Hundebesitzer meldet und zu seiner Verantwortung steht. Peter Fiedler

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