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Das Morgen-Update

Anschlag in Kirche, Salat auf der A1, geschönter Sprit-Verbrauch

NRW Ein Mann in Texas erschießt 26 Menschen in einer Kirche, Neuwagen in Europa verbrauchen 42 Prozent mehr Benzin, als von den Herstellern angegeben, der katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont ist wieder frei. 26 Tonnen Salat und Gemüse auf der A1, Bundespräsident Steinmeier bei den Maoris und eine neue Runde im streit zwischen VW und den Dieselkunden: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Anschlag in Kirche, Salat auf der A1, geschönter Sprit-Verbrauch

Das Wetter: Heute Vormittag ist es in NRW zunächst bewölkt, Regen gibt es aber nicht. Die Temperaturen halten sich zwischen 8 und 11 Grad. In der Nacht kann es Bodenfrost geben, sinken die Temperaturen stellenweise bis auf -1 Grad.

Der Verkehr Bahn: Auf unseren virtuellen Bahnhofstafeln können Sie hier die aktuellen Abfahrzeiten in verschiedenen Bahnhöfen der Region live sehen.

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Ein junger Mann hat während eines Gottesdienstes in einer Kirche in Texas das Feuer auf Gläubige eröffnet und 26 Menschen getötet. Etwa 20 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Greg Abbott, mit. Demnach sind die Opfer zwischen 5 und 72 Jahre alt. Auch der Schütze ist tot. Nach Angaben des Senders CNN handelt es sich um einen 26-Jährigen. In seinem Auto fand die Polizei mehrere Waffen. Das Motiv des Schützen ist noch völlig unklar.

  • Der entmachtete katalanische Regierungschef Carles Puigdemont ist wieder auf freiem Fuß. Der separatistische Politiker und vier seiner Ex-Minister wurden nach einer Anhörung im Auslieferungsverfahren in der Nacht in Brüssel unter Auflagen aus dem Polizeigewahrsamentlassen, wie die belgische Justizbehörde mitteilte. Die Freilassung der Katalanen wurde von Mitstreitern in der Region im Nordosten Spaniensgefeiert. Nach der Entscheidung des belgischen Untersuchungsrichters dürfen die Betroffenen das Land vorerst nicht verlassen und müssen eine feste Wohnadresse haben.

  • NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) will nach einem Zeitungsbericht prüfen, ob Studenten aus Nicht-EU-Ländern überhaupt Studiengebühren an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zahlen sollen. Auf ein entsprechendes Modell aus Baden-Württemberg hatte sich die Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag verständigt. "Wir werden uns ansehen, ob dort die Bewerberzahlen - wie gemutmaßt wird - einbrechen", sagte die Ministerin der "Rheinischen Post". "Falls die Studentenzahlen tatsächlich dort einbrechen, stelle ich das Modell zur Diskussion."

  • Der Kraftstoffverbrauch von Neuwagen in Europa liegt einer Untersuchung zufolge im Durchschnitt 42 Prozent höher als von den Herstellern angegeben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des International Council on Clean Transportation, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Der höhere Verbrauch bedeutet nicht nur Mehrkosten für die Autofahrer, sondern auch eine stärkere Belastung der Umwelt etwa durch CO2-Ausstoß. Die EU hat bereits strenge CO2-Grenzwerte ab 2021 festgesetzt, die nach einer Analyse der Beratungsgesellschaft MSCI kaum ein Autohersteller wird einhalten können.

  • Bei einem Unfall auf der A1 bei Köln hat ein Lkw 26 Tonnen Salat und Gemüse verloren. Der Fahrer sei von der rechten Fahrbahn abgekommen und habe die Schutzplanke durchbrochen, teilte die Polizei mit. Daraufhin kippte der Lastwagen zur Seite und verlor seine Ladung auf ein angrenzendes Feld. Der Fahrer konnte sich aus dem Führerhaus befreien und kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach eigenen Aussagen war ihm vor dem Unfall kurz schwarz vor Augen geworden.

  • Bei seinem Staatsbesuch in Neuseeland hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine durchaus kriegerische Begrüßung ohne Pannen und Schaden überstanden. Das deutsche Staatsoberhaupt wurde in Wellington mit einer Zeremonie von Maori-Ureinwohnernempfangen, dem sogenannten Powhiri. Dazu gehören neben einem Nasenstubser auch, dass die Maori wilde Grimassen ziehen, sich fest auf die Schenkel klopfen und laut brüllen. Steinmeier bekam auch einen Haka zu sehen, mit dem Besuchern Kraft und Macht der Maori-Krieger demonstriert werden soll.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • In Bonn beginnt die Weltklimakonferenz „COP 23“. Mit rund 25.000 erwarteten Teilnehmern ist das Treffen die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es je in Deutschland gegeben hat. Ziel ist es, bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ein gutes Stück voranzukommen. Überschattet werden die Gespräche vom angekündigten Ausscheiden der USA aus dem Klimavertrag. Sollte diese Entscheidung von Präsident Donald Trump tatsächlich umgesetzt werden, wären die USA neben Syrien das einzige UN-Mitgliedsland, das das historische Abkommen nicht mittragen würde. In Bonn soll bis zum 17. November verhandelt werden.

  • SPD-Chef Martin Schulz präsentiert seine Vorstellungen für eine Erneuerung der SPDnach der historischen Niederlage bei der Bundestagswahl. Dafür will er um 13 Uhr einen Entwurf des Leitantrags zum Parteitag Anfang Dezember vorstellen. Die SPD war mit Schulz als Kanzlerkandidat auf 20,5 Prozent abgesackt. Dieser kündigte daraufhin einen Erneuerungskurs an.

  • Zum Start in die entscheidende Phase der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition wollen die Chef-Unterhändler eine Basis für die weiteren Beratungen schaffen. Dazu kommt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin mit CSU-Chef Horst Seehofer, dem grünen Spitzenduo Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir sowie FDP-Chef Christian Lindner und dessen Vize Wolfgang Kubicki zusammen. Angestrebt werden nun bis Mitte November konkretere Ergebnisse zu zentralen Themen, damit die vier Parteien auf dieser Grundlage über die Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen entscheiden können.

  • Neue Runde im Rechtsstreit zwischen Volkswagen und wütenden Dieselkunden: Mehr als 15.000 VW-Kunden mit einem manipulierten Diesel reichen am Mittag über die Internetplattform „myright.de“ Klage am Landgericht Braunschweig ein. Nach Angaben eines VW-Sprechers wurde bislang in gut 900 zivilrechtlichen Fällen entschieden - und in 70 bis 75 Prozent dieser Fälle hätten die Richter die Klage abgewiesen.

  • Die Euro-Finanzminister beraten in Brüssel über die vor allem in Deutschland umstrittene Einführung eines europäischen Sicherungssystems für Bankguthaben. Am späteren Nachmittag werden sich dann sämtliche EU-Finanzminister - mit Ausnahme Großbritanniens - unter anderem mit diesem Thema befassen. Über die europäische Einlagensicherung (Edis) wird bereits seit 2015 diskutiert, bislang jedoch ohne nennenswerte Fortschritte. Vor allem deutsche Geldinstitute fürchten, dass mit einer europäischen Einlagensicherung letztlich mit ihren Geldern Ausfälle in anderen Ländern mit anfälligeren Bankensektoren finanziert würden.

  • Der Fall eines im hessischen Maintal getöteten Ehepaars vor dem Landgericht Hanau neu aufgerollt. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte die Freisprüche gegen einen Mann und seinen Sohn im Februar aufgehoben. Nun stehen die beiden erneut vor Gericht. Im ersten Prozess hatten die heute 63 und 33 Jahre alten Männer zugegeben, ihre Vermieter im Juni 2014 im Streit um Geld getötet zu haben. Sie beriefen sich auf Notwehr. Das Landgericht hatte Vater und Sohn deshalb im August 2015 freigesprochen. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch wegen Lücken, Ungenauigkeiten und missverständlichen Formulierungen auf.

  • Auf seiner bislang weitesten Auslandsreise ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Neuseeland zu Besuch. In der Hauptstadt Wellington steht unter anderem ein Treffen mit der neuen Premierministerin Jacinda Ardern auf dem Programm. Die 37-jährige Sozialdemokratin ist erst seit wenigen Tagen im Amt. Der Besuch in dem Pazifikstaat ist die dritte Station einer achttägigen Reise auf die andere Seite der Erdkugel. Zuvor war Steinmeier bereits in Singapur und Australien. Bei dem Besuch soll es nicht nur um die beiderseitigen Beziehungen gehen, sondern auch um den Einfluss der beiden Großmächte USA und China in der Region.

  • Zwei Jahre nach einem spektakulären Raubüberfall auf eine Frau in Hamburg beginnt der Prozess gegen einen der mutmaßlichen Täter. Der 30-Jährige und ein Komplize sollen sich im November 2015 als Paketboten getarnt und an einer Wohnungstür geklingelt haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Als die Frau öffnete, hielten sie ihr den Angaben zufolge eine Schreckschusspistole an die Stirn. Sie hätten ihr gedroht, sie und ihre Familie zu töten, wenn sie nicht den Tresor aufschließe. Die Räuber erbeuteten Schmuck, Bargeld und weitere Wertgegenstände im Gesamtwert von rund 400.000 Euro.

  • Ihren Spielzeit-Auftakt feierte die Berliner Volksbühne mit ihrem neuen Intendanten Chris Dercon auf dem Tempelhofer Flughafen. Jetzt gibt es die erste Premiere im Stammhaus des Theaters am Rosa-Luxemburg-Platz. Dafür gewann der Belgier Dercon nicht nur Theatermacher, sondern auch einen Star der Kunstszene: Tino Seghal wird heute um 10 Uhr sein Projekt für die Volksbühne vorstellen. Mit dabei sind auch die Schauspielerin Anne Tismer und Regisseur Walter Asmus, die drei Werke von Samuel Beckett für die Bühne vorbereiten: „Nicht Ich“, „Tritte“ und „He, Joe“. Premierenabend wird dann am Freitag (10.11.) sein. Schauspiel und Performances wird es nicht nur im Großen Saal, sondern auch in den Foyers des Theaters geben.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund.


Heute vor...

...157 Jahren wurde der Republikaner und Gegner der Sklaverei, Abraham Lincoln, zum 16. Präsidenten der USA gewählt.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:
Die Eilmeldung der ARD, mitten im Tatort ausgestrahlt, sorgte für Verwirrung bei zahlreichen Zuschauern.



Mit Material von dpa

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