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Ausstellung zu jüdischem Sammler Max Stern abgesagt

Düsseldorf. Eine in Düsseldorf geplante Ausstellung zu dem von den Nazis verfolgten jüdischen Kunstsammler Max Stern ist abgesagt worden. Grund seien aktuell laufende Auskunfts- und Restitutionsgesuche in deutschen Museen, die im Zusammenhang mit der einstigen Galerie Max Stern stünden, teilte die Stadt Düsseldorf am Montagabend mit. Anstelle der für Frühjahr 2018 geplanten Ausstellung werde ein internationales Symposium im Herbst 2018 das Thema bearbeiten. Das Symposium solle unter anderem neueste Ergebnisse der Provenienzforschung und die Frage diskutieren, „was ein richtiges Format wäre, die Geschichte der Galerie Stern zu dokumentieren“.

Ausstellung zu jüdischem Sammler Max Stern abgesagt

Gemälde des jüdischen Kunstsammlers Max Stern in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Die Erben des Düsseldorfer Galeristen Max Stern (1904-1987) forschen im „Max Stern Art Restitution Project“ seit Jahren systematisch nach rund 400 Bildern, die Stern in der NS-Zeit unter dem Druck der Machthaber verkaufen musste. Einige Werke wurden von Museen und über den Kunsthandel inzwischen zurückgegeben.

Die geplante Ausstellung zu Max Stern sollte auch in Kanada und Israel gezeigt werden. Stern überlebte den Holocaust in Kanada, wo er eine neue Galerie aufbaute.

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