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BUND fordert Kompromissbereitschaft von Land und RWE

Düsseldorf. Im Rechtsstreit um den Braunkohletagebau Hambach fordern Umweltschützer Kompromissbereitschaft vom Land NRW und dem Energiekonzern RWE. Beide müssten einen Beitrag zum Rechtsfrieden in der Region leisten, verlangte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND/NRW) am Mittwoch. Das beklagte Land und das beigeladene Unternehmen RWE hatten einen Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichts Köln abgelehnt, bei dem der Hambacher Wald von Abholzungen ausgespart würde, der Kohleabbau aber weiterlaufen könnte.

BUND fordert Kompromissbereitschaft von Land und RWE

Ein Schaufelradbagger im Braunkohletagebau Hambach. Foto: Marius Becker/Archiv

Mit der kategorischen Ablehnung des Vergleichs ohne nähere Prüfung, werde leichtfertig der Rechtsfrieden gefährdet, kritisierte der stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Thomas Krämerkämper. Nach dem jetzigen Stand könne RWE die Kohleförderung noch auf Jahre fortsetzen, ohne den Rest des Hambacher Waldes anzugreifen.

RWE widersprach dem entschieden. Ein Umbaggern des restlichen Walds sei unmöglich. Die Kohle könne dann nicht mehr abgebaut werden, der Tagebau käme praktisch zum Stillstand, sagte ein Sprecher. Das habe RWE in der Verhandlung am Verwaltungsgericht auch deutlich gemacht.

Über die Klage der Umweltschützer gegen zwei Betriebspläne wollen die Richter am Freitag entscheiden.

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