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Beatsteaks rocken das Kölner E-Werk

Köln Im Rahmen ihrer „Yours“-Tour gaben die Beatsteaks vor rund 2000 Fans ein Konzert im ausverkauften E-Werk in Köln. Die Fans brachte das bis an die Grenzen ihrer Kräfte.

Beatsteaks rocken das Kölner E-Werk

Beatsteaks-Sänger und Gitarrist Arnim Teutoburg-Weiß am Donnerstagabend auf der Bühne im Kölner E-Werk. Foto: Thomas Brill

Der Genuss von Fleisch wird unter anderem wegen der umweltschädlichen Einflüsse der Viehhaltung zunehmend kritischer betrachtet. Ein große Ausnahme gilt indes für Beatsteaks. Wenn das Berliner den Fans pures Rock`n`Roll Beef servieren, dann läuft selbst überzeugten Veganern das Wasser im Munde zusammen. Das Konzert des rockenden Grillguts im Kölner E-Werk war mit rund 2000 Fans ausverkauft und bewies einmal mehr die herausragenden Live-Qualitäten der 1995 gegründeten Band.

Tanzen und Singen bis an die konditionelle Belastbarkeit

Mit „As I Please“ zum Start bringen die Beatsteaks ihre Fans bereits in Bewegung. „Es ist der 2. November und die Beatsteaks sind in ihrer zweiten Heimat angekommen, hallo Köln“ erklärt Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß, nicht nur ein hervorragender Sänger, sondern auch ein ebenso guter Entertainer. „Mrs. Right“ vom neuen „Yours“-Album vermag auch mit eingängigem Pop zu begeistern.

Bildergalerie Beatsteaks im E-Werk Köln

Bilder vom Beatsteaks-Konzert im Kölner E-Werk.
Bilder vom Beatsteaks-Konzert im Kölner E-Werk.
Bilder vom Beatsteaks-Konzert im Kölner E-Werk.
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Bilder vom Beatsteaks-Konzert im Kölner E-Werk.

Nicht zuletzt wegen der Rockpalast-Aufzeichnung gibt Teutoburg-Weiß alles und lässt seine Anhängerschaft durch ausgiebiges Tanzen, Hüpfen und Mitsingen ebenfalls teilweise an ihre konditionellen Grenzen gelangen.

Die Stimmung ist grandios, auch deshalb, weil das Indie-Barbecue für jeden Geschmack etwas bietet. Wer es gern englisch blutig mag, für den gibt es punkige Kracher, die wie Feuerwerksraketen aufsteigen, aber nach anderthalb Minuten bereits verglüht sind, oder Songs, bei denen schneidende Gitarrenriffs wie Butter durch jede Rumpsteak-Schwarte gehen.

Reggae, Ska und Punk

Die meisten Songs sind medium gebraten, man beißt außen in eine knusprige Kruste, innen fließt aber der Saft eingängiger Melodien. Wenn die Beatsteaks gelegentlich mit ein wenig Reggae- oder Ska-Rhythmik würzen, hört man nicht ungern die Punk-Ikonen Clash heraus.

Manche Songs werden auch „well done“ serviert, sie sind dann so gut durch, dass sie richtig anrührend wirken. Neben weiteren Titeln des „Yours“-Albums „Fever“ oder „40 Degrees“ kommen natürlich auch Klassikern wie „Automatic“ auf den Grill. Alles bestens abgehangen, und dennoch musikalisch sehr frisch.

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