Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Begegnung mit einem Wolf: Laute Rufe können Tier vertreiben

Berlin. Der Wolf hat sich seit einigen Jahren wieder fest in Deutschland angesiedelt. Trotzdem bekommen ihn die meisten Menschen nicht zu Gesicht. Doch wie reagiert man am besten, wenn man auf einen Canis Lupus trifft?

Begegnung mit einem Wolf: Laute Rufe können Tier vertreiben

Wenn Spaziergänger auf einen Wolf treffen, sollten sie sich am besten ruhig verhalten. Foto: Bernd Thissen/dpa

Es ist sehr unwahrscheinlich, bei einem Waldspaziergang auf einen Wolf zu treffen. Falls ihnen doch einmal ein Wolf begegnet, sollten Spaziergänger das Tier ruhig beobachten, es nicht bedrängen - und sich langsam zurückziehen. Das erklärt der Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Wölfe sind in der Regel keine Gefahr. „Sie haben an Menschen kein Interesse“, sagt NABU-Wolfsexperte Lucas Ende. Seitdem die Tiere im Jahr 2000 wieder in Deutschland heimisch geworden sind, ist laut NABU kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen bekannt geworden.

Wer sich unwohl oder bedrängt fühlt, sollte sich aufrichten und großmachen. Laute Rufe oder energisches Händeklatschen könnten das Tier vertreiben. Fotos aus der Distanz zu machen, ist erlaubt. Ihre Beobachtung sollten Spaziergänger der zuständigen Wolfsberatung oder der zuständigen Behörde im Landratsamt melden, erklärt der NABU. Sie sammeln Hinweise auf Wölfe in den einzelnen Bundesländern.

Doch nur die wenigsten Menschen dürften Wölfe in der Natur sichten. „Die Wahrscheinlichkeit ist auch in Wolfsregionen sehr gering“, sagt Ende. Nach Angaben der Naturschützer leben deutschlandweit 61 Wolfsrudel und 9 Paare (Stand: April 2017). Die meisten Rudel oder Paaren gebe es in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern leben Rudel oder Paare dauerhaft, in Thüringen sei ein Einzelgänger bekannt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Reise und Tourismus

Deutsche Ryanair-Piloten wollen streiken

Frankfurt/Main. Beim Billigflieger Ryanair revoltieren die Piloten. Nach Italienern und Portugiesen haben nun auch die deutschen Piloten Streiks bei der irischen Gesellschaft angekündigt.mehr...

Reise und Tourismus

Noch keine Eröffnungstermine für neue Museen in Abu Dhabi

Abu Dhabi. Die Emirate haben seit Jahren mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen. Zu den kulturellen Highlights in Abu Dhabi gehört zweifellos der kürzlich eröffnete Louvre Abu Dhabi - zwei weitere Eröffnungen stehen noch aus.mehr...

Reise und Tourismus

Virtual und Augmented Reality im Tourismus

Bonn. Das Hotelzimmer ist nicht so groß wie gedacht? Der Blick nicht so schön wie erhofft? Oft beginnt der Urlaub mit einer unangenehmen Überraschung - bislang. Mit VR-Brillen lassen sich Unterkünfte schon vor Abreise inspizieren. Und es geht noch viel mehr.mehr...

Reise und Tourismus

Berg in Regenbogenoptik: Zu Gast am Rainbow Mountain in Peru

Cusco. Der knallbunte Vinicunca im Süden Perus hat sich den Namen Rainbow Mountain mehr als verdient. Touristen pilgern erst seit kurzem zu ihm hinauf. Eine besondere Überraschung wartet im Tal hinter dem Berg.mehr...

Reise und Tourismus

Eventtipps: Digitale Kunst, Outdoor-Filme und Star-Fotos

Das Pérez Art Museum Miami zeigt eine Augmented-Reality-Schau - eine Ausstellung, die durch digitale Bilder erweitert wird. Im kanadischen Banff kommen Outdoor-Abenteuer auf die Leinwand. Und das Schloss Oberhausen präsentiert Stars vor und hinter der Linse.mehr...

Recht auf Reisen

Kreuzfahrt-Trinkgeld darf nicht automatisch abgebucht werden

Koblenz. Trinkgeld ist eine freiwillige Leistung. Auch auf einer Kreuzfahrt darf es nicht automatisch berechnet werden. Verbraucherschützer hatten gegen einen Reiseveranstalter geklagt und Recht erhalten.mehr...