Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Bei islamistischer Radikalisierung schauen viele weg

Berlin.

Wenn sich ein junger Muslim plötzlich für radikale Ideen begeistert, gibt es für die betroffene Familie nicht immer Hilfe aus der eigenen Religionsgemeinschaft. „Wir erleben leider oft, dass sich Imame und muslimische Sozialarbeiter abwenden, wenn sich andeutet, dass sich in einer Familie in ihrem weiteren Umfeld ein junger Mensch radikalisiert“, sagte die Extremismusforscherin Michaela Köttig der dpa. Grund sei meist die Angst, womöglich ebenfalls unter Extremismusverdacht zu geraten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Drei Tote bei Flugzeugabsturz in Baden-Württemberg

Ravensburg. Drei Menschen sind beim Absturz eines kleinen Flugzeugs im Kreis Ravensburg in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Die Cessna war auf dem Weg vom Flugplatz Frankfurt-Egelsbach nach Friedrichshafen und ging am Abend in einem Waldgebiet zu Boden, wie die Polizei mitteilte.mehr...

Schlaglichter

Zeitung: Amri plante Attentat schon bei Einreise

Berlin. Der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, hat den Anschlag nach Informationen der „Berliner Zeitung“ schon bei seiner Einreise nach Deutschland geplant. Das gehe aus Ermittlungsakten hervor, schreibt das Blatt. Seinerzeit habe ihn ein Islamist begleitet, den Behörden der Terrororganisation Islamischer Staat zugerechnet hätten. Von Beginn an habe Amri in direktem Kontakt zu IS-Terroristen in Libyen gestanden und direkte Instruktionen erhalten.mehr...

Schlaglichter

Deutschland beharrt auf Flüchtlingsverteilung in Europa

Brüssel. Deutschland beharrt darauf, dass im Krisenfall alle EU-Staaten Flüchtlinge aufnehmen. Dies stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim EU-Gipfel klar, der vom Streit über die europäische Asylpolitik überschattet wurde. In anderen Fragen zeigten sich die EU-Staaten einig. So wollen sie die Wirtschaftssanktionen gegen Russland um ein halbes Jahr verlängern, weil der Friedensprozess in der Ukraine nicht vorankommt. Zudem feierte der Gipfel den Start der europäischen Verteidigungsunion.mehr...

Schlaglichter

Experten warnen vor illegalem Silvester-Feuerwerk

Berlin. Experten warnen nachdrücklich vor illegalem Silvester-Feuerwerk. Die Auswirkungen der Knallkörper seien unberechenbar, betonte die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Diese Böller könnten schwere Verletzungen verursachen und beispielsweise Gliedmaßen abtrennen, sagte Prüfleiterin Heidrun Fink. Verbraucher sollten nur geprüfte Feuerwerkskörper mit deutscher Gebrauchsanweisung kaufen und nutzen. Nicht registrierter Ware aus dem Ausland sei nicht zu trauen.mehr...

Schlaglichter

Zeitung: Krankenkassen kriegen bei Hartz IV zu wenig

Berlin. Die Bundesregierung erstattet den Krankenkassen nach einem Zeitungsbericht jedes Jahr fast zehn Milliarden Euro weniger, als für die Versorgung von Hartz-IV-Beziehern nötig sind. Das geht aus einem neuen Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium hervor, über das die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Demnach decken die Überweisungen des Staates an die Kassen nur knapp 40 Prozent der Ausgaben für ALG-II-Bezieher, Aufstocker und Arbeitslose. Die Unterdeckung belaufe sich auf 9,6 Milliarden Euro.mehr...

Schlaglichter

Umfrage: Mehrheit für Abschaffung privater Krankenkassen

Berlin. Eine Abschaffung der privaten Krankenkassen im Zuge der Einführung einer Bürgerversicherung fände bei den Bürgern erheblichen Rückhalt. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov befürworteten dies 36 Prozent voll und ganz. Weitere 27 Prozent wären „eher“ dafür. Allerdings besteht auch noch viel Unkenntnis über das SPD-Konzept. Nur zehn Prozent der Befragten wissen ziemlich genau, worum es dabei geht, weitere 32 Prozent habe eine ungefähre Vorstellung. Die Bürgerversicherung ist eine zentrale Forderung der SPD.mehr...