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Bender gegen Leipzig doch nicht dabei

Leverkusen. Die Hoffnung bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen auf ein schnelles Comeback von Abwehrchef Sven Bender im Topspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig hat sich zerschlagen. „Er hat am Donnerstag einen Test absolviert und danach über fast unerträgliche Schmerzen geklagt“, berichtete Trainer Heiko Herrlich am Freitag. „Da habe ich gesagt: "Du hast alles versucht, es macht keinen Sinn." Das Risiko ist zu groß und wir wollen den Heilungsverlauf nicht weiter stören.“

Bender war nur elf Tage nach einem Rippenbruch mit einer Spezial-Korsage überraschend wieder ins Training eingestiegen. Auf den zuletzt überragenden Offensivspieler Leon Bailey sowie die Abwehrspieler Wendell und Benjamin Henrichs wird Herrlich jedoch gegen Leipzig zurückgreifen können. Alle hatten unter der Woche unter Erkältungen zu leiden.

Dem Duell mit dem Vize-Meister und Tabellenzweiten schreibt Herrlich wegweisende Bedeutung zu: „Wir brauchen nicht drumrumzureden: Leipzig ist da, wo Leverkusen gerne wäre. Am Samstag haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir da hingehören. Wenn wir die Punkte hierlassen, haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

Besonders freut sich Herrlich auf das Duell mit seinem Trainer-Kollegen Ralph Hasenhüttl: „Wir haben beim Fußballlehrer-Lehrgang nebeneinander gesessen und ich habe ihm gerne über die Schulter geschaut.“

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