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Bern und Bonn präsentieren „Bestandsaufnahme Gurlitt“

Bern. Auftakt für die wohl spektakulärste Kunstschau des Jahres: Die Doppelausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“ ist am Mittwoch mit einer Pressekonferenz in Bern eröffnet worden. Sie zeigt ausgewählte Werke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt, dem Sohn des für für die Nazis tätigen Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt. Sie werden von Donnerstag an im Kunstmuseum Bern sowie ab Freitag in der Bundeskunsthalle in Bonn der Öffentlichkeit präsentiert.

Bern und Bonn präsentieren „Bestandsaufnahme Gurlitt“

Ausstellung "Bestandsaufnahme Gurlitt", Bonn, Foto: Oliver Berg/Archiv

Die Leiter und Kuratoren beider Häuser verwiesen darauf, dass die Präsentationen in einen historischen Gesamtkontext eingebettet sind auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“. Die Kunstsammlung war vor mehr als fünfeinhalb Jahren beschlagnahmt worden. Der 2014 gestorbene Cornelius Gurlitt hat das Berner Museum zum Erben aller von seinem Vater zusammengetragenen Kunstwerke bestimmt.

Unter dem Titel „"Entartete Kunst" - Beschlagnahmt und verkauft“ werden in Bern (2. November bis 4. März) anhand von rund 150 Werken die politischen Vorgänge, die zur Diffamierung der Moderne führten, sowie die Verfemung und Verfolgung der betroffenen Künstler dargestellt. „Wir erzählen die Geschichte der "Entarteten Kunst" und ordnen sie in die Kampagnen gegen die Gegenwartskunst seit Ende des 19. Jahrhunderts ein“, sagte die Direktorin des Kunstmuseums, Nina Zimmer.

Bei der Bonner Ausstellung (3. November bis 11. März) liegt der Fokus unter dem Titel „Der NS-Kunstraub und die Folgen“ auf der Enteignung vor allem jüdischer Sammler. Gezeigt werden 250 Werke, von denen die meisten im Verdacht stehen, Raubkunst zu sein, oder die Herkunft noch nicht hinreichend zu klären war - darunter von Breughel, Beckmann und Dix.

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