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Betriebssport und Co. gibt es längst nicht überall

Köln/Düsseldorf. Yoga gegen den Stress oder Gymnastik für einen gesunden Rücken: Mit Sportangeboten können Arbeitgeber punkten. Das zeigt eine Umfrage. Doch bisher spielen viele Chefs diese Trumpfkarte nicht aus.

Betriebssport und Co. gibt es längst nicht überall

Arbeitnehmer sind an betrieblichen Sportangeboten interessiert. Foto: Fredrik Von Erichsen/dpa

Nur wenige Arbeitgeber machen ihren Angestellten Sport- und Gesundheitsangebote. Dabei wäre das Interesse daran groß - zumindest theoretisch. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschers Respondi im Auftrag der Jobbörse Indeed.

Ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland (24 Prozent) hat demnach Zugang zu Betriebssport-Angeboten oder firmeninternen Gesundheitskursen. Und für 14 Prozent der Beschäftigten gibt es externe Sportmöglichkeiten - Zuschüsse für Schwimmbäder oder Fitnessstudios zum Beispiel.

Zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland (62 Prozent) haben gar keinen Zugang zu betrieblichen Sport- und Gesundheitsangeboten. Dabei halten 95 Prozent von ihnen das für grundsätzlich sinnvoll: Fast zwei Drittel (65 Prozent) würden mit Sport etwas gegen arbeitsbedingte Rückenschmerzen tun wollen, jeder Zweite (50 Prozent) Stress bekämpfen. Und für fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) wäre ein Arbeitgeber mit Sport- und Gesundheitsmöglichkeiten attraktiver als einer ohne. Allerdings nutzen nur 42 Prozent der Arbeitnehmer, für die es solche Angebote gibt, sie auch.

Für die Studie hat Respondi im Oktober 2017 rund 2700 Arbeitnehmer befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ.

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