Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Billigflieger Wizz Air verdreifacht Flotte in neun Jahren

Budapest. Der ungarische Billigflieger Wizz Air will seine Flotte von derzeit 87 Airbus-Maschinen in den nächsten neun Jahren mehr als verdreifachen.

Billigflieger Wizz Air verdreifacht Flotte in neun Jahren

Ein Flugzeug der Fluglinie Wizz Air mit der früheren Lackierung auf dem Rollfeld des Flughafens von Memmingen in Oberbayern. Foto: Andreas Gebert

Nach der Anschaffung von 256 Flugzeugen der Airbus-320-Klasse und der Ausmusterung von älteren Maschinen werde sich die Flottenstärke im Jahr 2026 auf 282 belaufen, sagte Wizz-Air-Generaldirektor Jozsef Varadi am Montag der Budapester Wirtschaftstageszeitung „Vilaggazdasag“ (Weltwirtschaft). 

„Ab 2022 stellen wir die ersten Exemplare des Airbus A320neo bei uns in Dienst“, sagte er. 

Vom A320neo erwarte man sich eine bedeutende Senkung der Treibstoffkosten. „Dadurch werden die Ticket-Preise sinken, was sich belebend auf die Nachfrage nach Flugreisen auswirken wird“, sagte Varadi. Der durch wachsende Billigfluglinien bedingte Mangel an Piloten bereitet dem Wizz-Air-Chef kein Kopfzerbrechen.

Einerseits verstärke die Airline die eigene Ausbildung, zum anderen seien weitere Konkurse wie die von Air Berlin oder der britischen Monarch Airline zu erwarten. „Dazu führte das irrationale Verhalten privater Investoren, und davon ist auf dem (europäischen Flugreise-)Markt noch jede Menge vorhanden“, sagte Varadi.

Wizz Air fliegt derzeit 144 Destinationen in 43 Ländern an, darunter Deutschland. Im Geschäftsjahr 2016/17 beförderte die Fluggesellschaft 24 Millionen Passagiere.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Easyjet darf Air Berlin-Teile endgültig übernehmen

Brüssel/Berlin. Fast vier Monate nach der Insolvenz von Air Berlin ist nun endgültig klar: ein Teil geht an Easyjet. Bei den größten Teilen gibt es aber nach wie vor keine Klarheit.mehr...

Wirtschaft

Deutschland von Erdgasimporten abhängig

Hannover/Stralsund. Die Förderung eigenen Erdgases in Deutschland sinkt, Importe müssen daher die Versorgung und den Erfolg der Energiewende absichern. Diese Abhängigkeit von außen sehen viele als Risiko - doch eine neue, umstrittene Pipeline nach Russland kommt allmählich voran.mehr...

Wirtschaft

Ryanair-Piloten wollen streiken - Airline lehnt Gespräche ab

Frankfurt/Main. Beim Billigflieger Ryanair wurde noch nie gestreikt. Das soll sich nach dem Willen mehrerer europäischer Pilotengewerkschaften noch in diesem Jahr ändern. Auch in Deutschland müssen sich die Passagiere auf Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen.mehr...

Wirtschaft

Regierungschefs beraten über BER-Eröffnung

Potsdam/Berlin. Von diesem Freitag an soll es wieder einen Eröffnungstermin für den neuen Flughafen geben. Die Spekulation reicht schon bis 2021. Heute könnte intern eine Vorentscheidung fallen.mehr...

Wirtschaft

Flughafen Köln/Bonn: Merz zum Aufsichtsratschef gewählt

Köln. Der frühere CDU-Politiker Friedrich Merz ist neuer Aufsichtsratschef des Flughafens Köln/Bonn. Der 62-Jährige wurde am Montag an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt, wie der Flughafen mitteilte. Merz ersetzt den ehemaligen Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD).mehr...

Wirtschaft

WTO-Konferenz beginnt ohne Konsens bei den Hauptthemen

Buenos Aires. Illegale Fischerei, staatliche Zuwendungen an die Landwirtschaft und der weitgehend ungeregelte Boom des e-commerce liegen als Themen auf dem Verhandlungstisch in Buenos Aires. Mehreren NGOs wurden die Teilnahme von der argentinischen Regierung verwehrt.mehr...