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Bischof Heße: Flüchtlingshelfer fühlen sich oft entmutigt

Köln. Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer fühlen sich „in einem Klima geprägt von Vorurteilen und Feindseligkeiten oft entmutigt“. Das hat der für Flüchtlingsfragen zuständige Erzbischof Stefan Heße am Montag beim dritten katholischen Flüchtlingsgipfel in Köln beklagt. „Als Christen kann es uns nicht gleichgültig sein, wenn Hartherzigkeit an die Stelle von Solidarität tritt und Ressentiments den Blick auf den Nächsten verdunkeln“, sagte Heße.

Bischof Heße: Flüchtlingshelfer fühlen sich oft entmutigt

Erzbischof Stefan Heße. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Zu dem Gipfel kamen in Köln 130 Praktiker, Experten und Ehrenamtliche aus ganz Deutschland zusammen. Nach Angaben Heßes haben etwa 100 000 freiwillige Helfer in den katholischen Kirchengemeinden die Erstaufnahme von Geflüchteten unterstützt. Darüber hinaus bemühten sich 6000 professionelle Mitarbeiter um die Flüchtlinge. Allein im vergangenen Jahr hätten die deutschen Bistümer und die kirchlichen Hilfswerke 128 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe aufgebracht. „Auch wenn wir nicht für alle Probleme eine Lösung anbieten können: Es ist unsere Aufgabe, präsent zu sein - unter den Menschen, mit den Menschen, für die Menschen“, sagte Heße. 

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