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Blinden nicht im Weg stehen

Blinden nicht im Weg stehen

Blinde und Sehbehinderte können die Leitstreifen, wie hier am Markt, mit dem Blindenstock ertasten und sich so orientieren. Blöd, wenn dann was im Weg steht.Mols Foto: Foto: Christin Mols

Werne. Damit blinde und sehbehinderte Menschen auch alleine gut zurecht kommen, wenn sie in der Stadt unterwegs sind, gibt es entlang der Gehwege oft Leitlinien aus Platten, die eine andere Farbe und eine andere Oberfläche haben. Es gibt geriffelte Linien, die den Weg leiten, und Noppen, die die Aufmerksamkeit erregen und zum Beispiel vor Treppenstufen warnen. Um die Rillen und Noppen zu erstasten, haben sehbehinderte Menschen einen langen Stock, mit dem sie vor sich hin und her über den Boden streichen. Das soll vor Stürzen, Unfällen und Zusammenstößen schützen. Weil aber viele Menschen nicht wissen, um was es sich bei den Linien am Boden handelt, kommt es immer wieder zu Problemen. Die Leute stellen ihre Fahrräder oder Taschen auf den Streifen ab oder sie stehen selbst darauf herum. Wenn dann ein Blinder daherkommt, kann er nicht weiter entlang der Leitlinie laufen. Muss er einen Umweg gehen, weil zum Beispiel ein Auto auf dem Leitstreifen steht, kann er sich nicht mehr orientieren. Kennt er sich in einer Stadt nicht aus, kann das gefährlich sein. Christin Mols

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