Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Botnetz-Infektionen: Viele bereinigen ihre Rechner nicht

Bonn. Die Polizei hat dem kriminellen Botnetz „Andromeda“ soeben ein Ende bereitet. Doch damit ist die Gefahr für Internetnutzer noch nicht gebannt. Wer jetzt eine Infektionsmeldung erhält, sollte von der Rettungssoftware Gebrauch machen.

Botnetz-Infektionen: Viele bereinigen ihre Rechner nicht

Rechner, die mit der Schadsoftware „Andromeda“ infiziert wurden, sollten schnell gereinigt werden. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archiv

Wer nach der Zerschlagung des Andromeda-Botnetzes eine Infektionsmeldung von seinem Internet-Provider bekommt, sollte diese ernst nehmen und seine Geräte prüfen. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin.

Ein Jahr nach Zerschlagung des Avalanche-Botnetzes betrage etwa die Zahl der Infektionsmeldungen hierzulande immer noch ein gutes Drittel (39 Prozent) des Ursprungswertes. Das liege daran, dass Betroffene ihre Systeme trotz Benachrichtigung noch nicht bereinigt hätten.

Zwar könnten ihre Rechner sowohl bei Andromeda- als auch bei Avalanche-Infektionen durch BSI-Schutzmaßnahmen keinen Schaden mehr anrichten. Sie seien aber weiter infiziert, anfällig für Missbrauch und könnten weitere Systeme gefährden. Wer eine Infektionsmeldung erhält, sollte sofort alle am betroffenen Internetanschluss genutzten Computer und Mobilgeräte auf den Befall mit Schadsoftware hin prüfen. Anleitungen finden sich auf Botfrei.de oder BSI-fuer-Buerger.de.

Über Botnetze werden sensible Informationen und Daten wie Online-Banking-Zugänge oder Passwörter gestohlen. Die Infrastrukturen dienen aber auch der Verteilung von Schadsoftware wie Banking- oder Erpressungs-Trojaner (Ransomware), dem Versenden von Spam- und Phishing-Mails oder dem Ausführen sogenannter verteilter Angriffe.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Digitales

„Life is strange“ kommt auf iPad und iPhone

Hamburg. Was ist passiert? In „Life is strange“ sammelt die junge Max Spuren auf der Suche nach einer verschwundenen Schulfreundin. Das Episoden-Abenteuer gibt es nun auch für iOS-Geräte.mehr...

Digitales

Spiele-Charts: Von digitalen Wimmelbildern und Highscores

Auf die Suche, fertig, los: Auf dem iPad wird gerade gesucht und gesucht. Denn das Wimmelbildspiel „Hidden Folks“ verzaubert Spieler mit seinen Schwarzweiss-Zeichnungen. Es steigt neu in die App-Charts ein - und befindet sich in guter Gesellschaft mit tapferen Rittern.mehr...

Digitales

Apps-Charts: Festliche Fotografien und Bewegtbilder

Die Adventszeit ist die Zeit der festlichen Momente und besonderen Augenblicke, die man gerne auf Fotos festhält. Auch in den App-Charts macht sich das bemerkbar. So ist ein Bildbearbeitungs-Tool ganz oben mit dabei, genauso wie ein Klassiker zum Teilen von Fotos.mehr...