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Das Morgen-Update

Brüder planten Anschläge, Gnade für weißen Elch, 450-Millionen-Kunstwerk

NRW IS-Terroristen um das Brüderpaar aus Herne planten offenbar Anschläge mit ferngesteuerten Autos, der schneeweiße Elch aus Schweden darf weiter leben. 450 Millionen Euro für das teuerste Kunstwerk auf einer Auktion, ein Schlagerstar beendet seine Karriere, Siemens verkündet offenbar drastische Sparmaßnahmen: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Brüder planten Anschläge, Gnade für weißen Elch, 450-Millionen-Kunstwerk

Das Wetter Heute bleibt es meist stark bewölkt. Regnen gibt es aber nur selten und im Süden von NRW scheint sogar ab und zu die Sonne. Die Temperaturen liegen bei 8 bis 12 Grad.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Eine Gruppe deutscher IS-Terroristenum die Brüder Ömer und Yusuf D. aus Herne soll Sprengstoffanschläge mit ferngesteuerten Autos geplant haben und zwar auch in Deutschland. Das gehe aus Ermittlungsakten vor, schreiben der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der Kölner „Express“.

HERNE/KÖLN Eine Gruppe deutscher IS-Terroristen soll Berichten zufolge Sprengstoffanschläge mit ferngesteuerten Autos geplant haben und zwar auch in Deutschland. Das gehe aus Ermittlungsakten hervor, schreiben der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der Kölner „Express“. Es handele sich um eine Gruppe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) um die Brüder Ömer und Yusuf D. aus Herne.mehr...

  • Die Jamaika-Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen gehen inzwischen von einen Finanzspielraum für die kommenden vier Jahre von mehr als 35 Milliarden Euro aus. Allerdings werde noch um die genaue Größenordnung gerungen. In anderen Bereichen kamen die Unterhändler nur mühsam voran. Gegenseitige Vorwürfe machen die Gespräche über knifflige Themen wie Migration, Energie, Verkehr oder Klima nicht einfacher.
  • Infast allen EU-Staaten hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt 2016 im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Sie vergleicht die Teilhabechancen von Menschen in Europa miteinander. Die Forscher sahen sich beim Arbeitsmarkt elf Indikatoren an - neben der Arbeitslosen- und Beschäftigungsquote analysierten sie etwa die Chancen von Menschen im Niedriglohnbereich. In 26 von 28 EU-Ländern verbesserte sich die Situation demnach. Die Arbeitslosenquote sank zuletzt deutlich: Von 9,4 Prozent im Vorjahr auf 8,7 Prozent.
  • Der italienische SchlagerstarAl Bano will Ende nächsten Jahres seine jahrzehntelange Karriere beenden. „Am 31. Dezember 2018 höre ich auf zu singen“, sagte der 74-Jährige laut Nachrichtenagentur Ansa imitalienischenFernsehen. „Ich hoffe, dass ich ein großes Konzert gebe.“ Dann wolle er sich nur noch dem Winzer-Dasein widmen. Berühmt wurde Al Bano mit seiner Ex-Frau Romina Power, die er 1970 geheiratet hatte. Hits wie „Felicità“ und „Sempre Sempre“ wurden international bekannt. Das Italo-Pop-Duo kommt im März 2018 für mehrere Konzerte nach Deutschland.
  • Ein Gemälde von Leonardo da Vinci ist in New York für rund 450 Millionen Dollar versteigert und damit zum teuersten jemals bei einer Auktion verkauften Kunstwerk geworden. Nach einem 19-minütigen Bieterstreit beim Auktionshaus Christie's bekam ein anonymer Telefonbieter den Zuschlag für „Salvator Mundi“. Bei dem um 1500 entstandenen Gemälde des italienischen Künstlers handelt es sich um ein Porträt von Jesus Christus in Öl auf Walnussholz. Ursprünglich hatte Christie's mit einem Preis von rund 100 Millionen Dollar gerechnet.
  • Mitten am Strand von Rio de Janeiro ist ein rund 30 Tonnen schwerer Wal angespült worden. Tausende Badegäste versammelten sich an dem Strandabschnitt im Stadtteil Ipanema, um das tote Tier zu sehen, das wie ein Fels im Wasser lag. Am Strand war starker Verwesungsgeruch zu riechen, dort lagen auch zwei riesige Kiefer des Tieres. Die städtischen Entsorgungsbetriebe schickten Bagger, die den rund 13 bis 15 Meter langen Wal in der Nacht bergen sollten, um ihn dann fachmännisch entsorgen zu können.
  • Als letzte Mannschaft hat sichPeru erstmals seit rund 35 Jahren wieder für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Im Nationalstadion von Lima gewann das Team im letzten Play-Off-Spiel der WM-Qualifikation am Abend gegen Neuseeland mit 2:0 und löste damit das Ticket für das WM-Turnier im Sommer 2018 in Russland. Die Tore erzielten Jefferson Farfán (27.) und Christian Ramos (65.). Die acht Vorrundengruppen der 32 Mannschaften werden am 1. Dezember ausgelost.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Das Management von Siemens informiertzunächst die Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss und anschließend auch die Öffentlichkeit über die Einsparungen in der Kraftwerks- und der Antriebssparte. Es wird damit gerechnet, dass mehrere Tausend Arbeitsplätze gestrichen werden, auch über mögliche Werksschließungen und -verkäufe wird seit Wochen spekuliert.
  • ImNSU-Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier mitangeklagte mutmaßliche Helfer sollen heute die Schlussvorträge der Nebenkläger weitergehen. Voraussichtlich wird Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler sein Plädoyer fortsetzen, das er am Vortag begonnen hatte. Er übte darin scharfe Kritik an der Bundesanwaltschaft und den Ermittlungsbehörden, denen er „institutionellen Rassismus“ vorwarf. Daimagüler vertritt die Tochter des in Nürnberg ermordeten Imbisswirts Ismail Yasar.
  • Für die rund 700.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in NRW startet in Dortmund die aktuelle Tarifrunde. Bundesweit hatten die in den jeweiligen Bezirken separat geführten Gespräche unter anderem in Baden-Württemberg schon am Mittwoch begonnen. Die IG Metall geht mit einer Forderung nach sechs Prozent mehr Geld sowie einer Arbeitszeitverkürzung samt Lohnausgleich in die Tarifrunde. Mit einem Ergebnis wird bei dem ersten Treffen zunächst nicht gerechnet.
  • Angebliche Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn beschäftigen den Düsseldorfer Landtag. In einer Aktuellen Stunde wollen die Grünen beleuchten, ob die Landesregierung die Aufklärung behindert. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen eines Anfangsverdachts auf Untreue gegen den beurlaubten Kölner Flughafenchef Michael Garvens aufgenommen. Dabei geht es um zweifelhafte Rechnungen und Freistellungen.
  • DieWeltklimakonferenz in Bonn wird mit Verhandlungen auf Ministerebene fortgesetzt. Am vorletzten Tag sind die Gespräche in einer entscheidenden Phase angelangt. Ein Etappenziel hat die Konferenz bereits erreicht: Nach eineinhalb Wochen liegen Textentwürfe für ein Regelwerk vor, mit dem das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden soll.
  • Das Christkind eröffnet seine Postfiliale in Engelskirchen. Zusammen mit seinen Helfern wird das himmlische Wesen dann wieder Briefe von Kindern aus aller Welt beantworten. Schon jetzt stapelten sich Tausende Briefe in den Räumen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Post. Jede Zuschrift werde beantwortet. Im vergangenen Jahr erhielt das Christkind in Engelskirchen rund 128.000 Briefe aus 53 Ländern. Die Adresse lautet: An das Christkind, 51777 Engelskirchen.
  • Die Welt-Anti-Doping-Agentur entscheidet in Seoul über die Aufhebung der vor zwei Jahren ausgesprochenen Suspendierung der russischen Anti-Doping-Agentur. Die RUSADA war nach Enthüllung eines flächendeckenden Doping-Systems gesperrt worden. Später erhärtete Sonderermittler Richard McLaren zudem auch den Verdacht, das Doping-Proben im Analyselabor bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi manipuliert worden waren.
  • In Berlin werden heute zum 69. Mal die Bambis verliehen. Zu der Gala haben sich unter anderem Supermodel Claudia Schiffer, der frühere Bundespräsident Joachim Gauck und Hollywoodstar Hugh Jackman angekündigt. Alle drei werden auch mit einem der goldenen Rehkitze ausgezeichnet.
  • Die neue Kunstmesse Art Düsseldorf geht mit 80 Galerien aus 21 Ländern an den Start. Die neue Messe im Rheinland könnte eine Konkurrenz zur traditionsreichen Art Cologne werden. Denn mit gut 25 Prozent ist die Schweizer Messegesellschaft MCH, die auch die weltweit wichtigste Kunstmesse Art Basel veranstaltet, an der Art Düsseldorf beteiligt.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.
Heute vor..

...43 Jahren wurde die sogenannte Arecibo-Botschaft an mögliche Außerirdische, in Form eines Radiowellen-Signals, vom Arecibo-Observatorium aus ins All gesendet.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:Der schneeweiße Elch, der es in Schweden im Sommer zur Internet-Berühmtheit geschafft hat, ist knapp vor dem Tod gerettet worden. Eigentlich hatten die Behörden beschlossen, das Tier nach Angriffen auf Spaziergänger jagen zu lassen. Das hatte jedoch eine Welle von Protesten ausgelöst. Die Polizei habe ihre Entscheidung nun zurückgenommen worden, berichtete die Zeitung „Aftonbladet“. Begründet habe sie das damit, dass in der vergangenen Woche keine Angriffe mehr gemeldet wurden.

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