Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

CDU-Politiker wirft Türkei „politische Folter“ Yücels vor

Berlin.

Der CDU-Politiker Michael Brand hat die seit Februar andauernde Einzelhaft des „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel in der Türkei als „politische Folter“ kritisiert. Sobald der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte geurteilt habe, müsse die Türkei Yücel sofort freilassen und einen fairen Prozess ermöglichen, sagte er der „Bild“. Morgen läuft die Frist des Gerichtshofs aus. Bis Mitternacht muss die türkische Regierung erklären, warum der Journalist mit deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft seit neun Monaten ohne Anklage in U-Haft sitzt. Die Türkei wirft ihm Terrorpropaganda vor.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Israels Botschafter enttäuscht über deutsche Haltung zu Jerusalem

Berlin. Der israelische Botschafter in Deutschland hat die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert, nicht wie die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. „Ja, das enttäuscht mich“, sagte Jeremy Issacharoff den Zeitungen der Funke Mediengruppe. US-Präsident Donald Trump habe nichts anderes getan, als die Realität in Jerusalem festzuhalten. Er halte einen friedlichen Ausgleich zwischen Israel und den Palästinensern nur für möglich, wenn Jerusalem als Hauptstadt anerkannt werde. Israel beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt.mehr...

Schlaglichter

Polen rechnet mit Verfahren der EU-Kommission gegen sich

Brüssel. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki rechnet nach eigenen Worten damit, dass die EU-Kommission im Streit um die Justizreform seines Landes ein Rechtsstaatsverfahren einleitet. Nach seinem Verständnis sei die Entscheidung gefallen, am nächsten Mittwoch das Verfahren nach Artikel 7 gegen Warschau auszulösen. Das sagte Morawiecki am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Hintergrund des Streits zwischen Polen und der EU-Kommission ist der Umbau der Justiz in Polen durch die Regierungspartei PiS. Die EU sieht dadurch die Unabhängigkeit der dortigen Justizbehörden gefährdet.mehr...

Schlaglichter

USA werfen Iran Verletzung von UN-Resolutionen vor

Washington. Die USA werfen dem Iran die Bewaffnung von militanten Gruppen und damit die massive Verletzung von UN-Resolutionen vor. Die Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, legte in Washington angebliche Beweise vor. Sie sollen belegen, dass im Iran gebaute Waffensysteme oder Bauteile für Waffen aus dem Iran an Huthi-Rebellen im Jemen geliefert wurden. In einem Fall sollen die Rebellen einen zivilen Flughafen in Saudi-Arabien mit einer Rakete iranischer Bauart angegriffen haben. Der Iran wies die Vorwürfe zurück.mehr...

Schlaglichter

Lauda sieht „wachsende Chancen“ für Niki-Übernahme

Wien. Der ehemalige Rennfahrer und Unternehmer Niki Lauda sieht eine reelle Möglichkeit für die Übernahme der insolventen Fluglinie Niki. „Die Chance ist sehr groß geworden. Die Chancen sind jetzt sehr gewachsen“, sagte Lauda dem ORF. Morgen wolle er sich mit dem Insolvenzverwalter in Frankfurt treffen. Seiner Aussage nach hänge nun alles von den Details eines möglichen Deals ab. Lauda hatte Niki 2003 gegründet und war 2011 ausgestiegen. Die Air-Berlin-Tochter hat in der Nacht zum Donnerstag den Flugbetrieb eingestellt. Von der Pleite sind rund 1000 Mitarbeiter betroffen.mehr...

Schlaglichter

Berichte: Airbus-Konzernchef Enders hört 2019 auf

Toulouse. Der Vertrag von Airbus-Chef Tom Enders wird laut unbestätigten französischen Medienberichten nach Ablauf im Jahr 2019 nicht verlängert. Das habe der Verwaltungsrat des von Korruptionsermittlungen erschütterten Luftfahrtkonzerns gebilligt, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP. Ein Airbus-Sprecher äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Abend nicht dazu. Enders' derzeitiges Mandat endet im Frühjahr 2019.mehr...

Schlaglichter

Drei Tote bei Absturz von Flugzeug in Baden-Württemberg

Ravensburg. Drei Menschen sind beim Absturz eines kleinen Flugzeugs in der Nähe des Bodensees in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Die Cessna war auf dem Weg vom Flugplatz Frankfurt-Egelsbach nach Friedrichshafen und ging am Abend in einem Waldgebiet bei Sieberatsreute im Kreis Ravensburg zu Boden, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Angaben der Polizei befanden sich drei Menschen an Bord der Maschine. Der Polizei zufolge handelte es sich um eine Cessna 510. Solche Maschinen werden häufig als Geschäftsflugzeuge eingesetzt.mehr...