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CDU: Vollzeit-Rückkehrrecht muss in Koalitionsvertrag

Berlin/Düsseldorf. Der Arbeitnehmerflügel der CDU hat von der künftigen Bundesregierung ein klares Bekenntnis zu Deutschland als Industriestandort gefordert. „Arbeitsplätze zu halten, ist auch ein moralisches Anliegen und darf nicht gegen den Umweltschutz ausgespielt werden“, sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

CDU: Vollzeit-Rückkehrrecht muss in Koalitionsvertrag

Karl-Josef Laumann (CDU). Foto: Rainer Jensen/Archiv

Die 20 Prozent Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe dürften nicht riskiert werden, weil dies „gute Arbeitsplätze sind, wo Tariflöhne gezahlt werden“. Zu der Idee, ein festes Ausstiegsdatum für Kohle und den Verbrennungsmotor durch ein Treibhausgas-Budget zu ersetzen, sagte er: „Ob das akzeptabel ist, hängt davon ab, wie hoch dieses Budget ist und wie es dann abgeschmolzen wird.“

Aus Sicht der CDA gehören in einen Koalitionsvertrag auch die Abschaffung der „sachgrundlosen Befristung“ von Arbeitsverträgen und der Rechtsanspruch auf Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit. Laumann, der in Nordrhein-Westfalen Arbeitsminister ist, sagte: „Es ist falsch, immer nur mit dem Finger auf die freie Wirtschaft zu zeigen. Auch im öffentlichen Dienst hangeln sich viele Menschen von einem befristeten Arbeitsvertrag zum nächsten. Das muss sich ändern.“

Flexibilität sei bislang immer nur aus Sicht des Arbeitgebers definiert worden. Doch auch für die Wünsche von Arbeitnehmern, die nach einer Familienpause von der Teilzeitbeschäftigung auf ihre Vollzeitstelle zurück wollten, müsse es Flexibilität geben.

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