Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

China abgehakt: DHB-Auswahl blickt nach vorn

Leipzig. Pflichtaufgabe erfüllt, Tabellenführung erobert: Trotz eines fehlerhaften Auftritts haben Deutschlands Frauen bei der Heim-WM die Tabellenführung in der Gruppe D übernommen. Im Kampf um den Gruppensieg hat der Gastgeber nun alle Trümpfe in der Hand.

China abgehakt: DHB-Auswahl blickt nach vorn

Bundestrainer Michael Biegler (r) schwört die DHB-Frauen auf die Partie gegen China ein. Foto: Hendrik Schmidt

Schon wenige Minuten nach dem Abpfiff hatte Michael Biegler den 24:9-Kantersieg der deutschen Handball-Frauen gegen China abgehakt.

„Gegen die Niederlande wird es ein ganz anderes Spiel“, sagte der Bundestrainer. „Meiner Mannschaft tut es gut, mit viel Selbstvertrauen in diese Partie zu gehen.“ Aus dem China-Spiel konnte Biegler für den Gruppen-Showdown kaum Erkenntnisse ziehen. „Keiner tut sich einen Gefallen, daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen“, sagte Biegler. Einige Dinge nahm der 56-Jährige dann aber doch mit.

DIE ABWEHR: „Wir haben eine sehr fokussierte Leistung in der Deckung abgeliefert“, lobte Biegler. Der Mittelblock stand glänzend und ließ kaum etwas zu. „Da sind wir in der Neuausrichtung innerhalb des Kaders gut unterwegs“, sagte der Bundestrainer. Ohnehin keine Sorgen gibt es auf der Torhüterposition, wo sowohl Clara Woltering als auch Katja Kramarczyk überzeugten.

DER ANGRIFF: In der Offensive klemmt es immer noch ein wenig. Die DHB-Auswahl hat die wenigsten Tore der vier Topteams in der Gruppe erzielt - im Schnitt nur 24 pro Spiel. Das könnte am Ende der Vorrunde bei Punkgleichheit mit einem Rivalen eine bessere Ausgangsposition für das Achtelfinale kosten. „Wir dürfen die Dinger vorne nicht einfach so abschenken“, forderte Woltering.

DIE REKONVALESZENTEN: Sowohl Emily Bölk als auch Xenia Smits benötigen nach ihren kurz vor dem Turnier erlittenen Verletzungen noch Spielpraxis. „Sie brauchen Zeit, ihre Wege zu finden, eine Dynamik zu entwickeln und im Spiel anzukommen“, stellte Biegler fest. „Sie waren einige Tage raus, und das ist ja kein Kaffeekränzchen hier. Da setzt man sich nicht sofort wieder an den Tisch und sagt: Hallo, hier bin ich.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Handball

Norwegen und Niederlande komplettieren WM-Halbfinale

Magdeburg. Der Halbfinal-Knüller bei der Handball-WM der Frauen ist perfekt. In einer Neuauflage des Endspiels von 2015 kämpfen Titelverteidiger Norwegen und Vize-Weltmeister Niederlande an diesem Freitag um den Einzug ins Finale.mehr...

Handball

Topspiel um die Spitze: Löwen fordern Füchse Berlin heraus

Mannheim. Die Füchse Berlin reisen als Spitzenreiter zum Topspiel beim Meister Rhein-Neckar Löwen. Ein Erfolg dort wäre richtungsweisend für die Berliner - und auch für den Titelverteidiger.mehr...

Handball

Frankreich und Schweden im Halbfinale der Handball-WM

Leipzig. Schwedens Handball-Frauen spielen bei der Weltmeisterschaft erstmals um eine Medaille. Im Duell mit Deutschland-Bezwinger Dänemark behielten die Schwedinnen in Leipzig vor 2387 Zuschauern mit 26:23 (13:11) die Oberhand und zogen als erstes Team ins Halbfinale ein.mehr...

Handball

Viertelfinale komplett - DHB-Auswahl Zwölfter

Leipzig. Titelverteidiger Norwegen, Vize-Weltmeister Niederlande, Olympiasieger Russland und Außenseiter Tschechien komplettieren das Viertelfinale der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen.mehr...