Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Darauf muss man beim Grand Prix von Abu Dhabi achten

Abu Dhabi. Noch 55 Runden, dann ist die Formel-1-Saison 2017 vorbei. In Abu Dhabi geht es für die Stars der Branche nochmal ums Prestige, für einen anderen sogar um einen Arbeitsplatz.

Darauf muss man beim Grand Prix von Abu Dhabi achten

Sebastian Vettel möchte in Abu Dhabi am liebsten noch einmal siegen. Foto: Luca Bruno

Mit einer Fahrt in die Dämmerung liefert die Formel 1 ab 14.00 Uhr ihre letzte Darbietung in dieser Saison. Auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi muss sich Sebastian Vettel noch einmal gegen das Mercedes-Duo behaupten.

DER AUFHOLJÄGER

Valtteri Bottas startet etwas überraschend von der Pole Position. Der Finne ließ in der Qualifikation Weltmeister Lewis Hamilton im anderen Silberpfeil hinter sich und wahrte so seine kleine Chance auf Gesamtrang zwei. Auf dem liegt mit 22 Punkten Vorsprung noch Vettel, der als Dritter startet. Gewinnt Bottas das Rennen, muss Vettel mindestens Achter werden, um die Vize-Weltmeisterschaft einzufahren. Es wäre das erste Mal seit 2013, das nicht die beiden Mercedes-Fahrer die WM-Plätze eins und zwei belegen.

DAS PRIVATDUELL

Vettel gegen Hamilton, das elektrisierte bis in den Herbst die Formel-1-Fans. Nun ist der Zweikampf um den Titel zwar längst zugunsten des Briten entschieden, Gönnerlaune aber verspürt keiner der beiden. Nach Vettels Brasilien-Sieg will Hamilton dem Hessen nicht auch noch beim Schlussakt gratulieren müssen. Der Ferrari-Star seinerseits ist auf einen zusätzlichen Motivationsschub für das kommende Jahr scharf.

DER ABSCHIED

Diesmal ist es für Felipe Massa wohl endgültig. Eigentlich sollte schon nach der Vorsaison Schluss sein mit der Raserei, doch dann holte ihn Williams wegen des Bottas-Wechsels zu Mercedes doch nochmal zurück. Seine 269. Grand-Prix-Ausfahrt am Sonntag, die er als Zehnter beginnt, wird nun aber wirklich die letzte sein. Sagt zumindest Massa selbst.

DIE BEWERBUNGSFAHRT

Auch Pascal Wehrlein hat wohl vorerst keine Zukunft mehr in der Formel 1. Bei Sauber setzen sie im nächsten Jahr auf andere Fahrer. Der Rest der Plätze ist schon vergeben - bis auf Massas Williams-Cockpit. Das hätte Wehrlein gern und will sich in Abu Dhabi noch einmal mit einer guten Leistung empfehlen. Aber die Chancen sind minimal. Vieles deutet darauf hin, dass der Pole Robert Kubica zum Zug kommt und nach sieben Jahren ein Comeback in der Königsklasse feiert. Wehrlein bleibt wohl nur ein Wechsel in eine andere Serie.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Formel 1

Formel-1-Besitzer erwägen Abschaffung der Grid Girls

London. Der Formel-1-Besitzer Liberty Media denkt über die Abschaffung der sogenannten Grid Girls nach. Sport-Geschäftsführer Ross Brawn sagte der BBC, dass der Einsatz von weiblichen Werbemodellen ein „heikles Thema“ sei, das „unter genauer Beobachtung“ stehe.mehr...

Formel 1

FIA segnet Formel-1-Kalender für 2018 ab

Paris. Ohne gravierende Änderungen hat der Motorsport-Weltrat des Automobil-Verbandes FIA den Rennkalender für die kommende Formel-1-Saison beschlossen. Das Gremium hatte am 6. Dezember in Paris getagt.mehr...

Formel 1

Formel-1-Team Sauber ersetzt Wehrlein durch Leclerc

Hinwil. Rennfahrer Pascal Wehrlein hat endgültig seinen Job beim Formel-1-Team Sauber verloren. Der Schweizer Rennstall benannte nun den Monegassen Charles Leclerc als zweiten Stammfahrer neben dem Schweden Marcus Ericsson für die kommende Saison.mehr...