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Das Wichtigste ist: Deutsch lernen

Das Wichtigste ist: Deutsch lernen

In dieser Klasse im Berufskolleg lernen die Schüler aus unterschiedliehen Ländern. Eine ihrer Lehrerinnen ist Roxana Jasmin Tamm.weckenbrock Foto: Tobias Weckenbrock

Castrop-Rauxel. Nicht alle Schüler in Castrop-Rauxel haben das Glück, dass sie richtig gut Deutsch können. Denn in den vergangenen zwei Jahren, vor allem 2015 und 2016, sind viele Menschen nach Deutschland gekommen, die in der Heimat verfolgt waren, unter Krieg litten oder aus anderen Gründen lieber nach Deutschland wollten – weil es sich hier einfach besser leben lässt. Gut leben lässt sich in Deutschland aber nur, wenn man auch die Sprache kann, die hier gesprochen wird. Darum müssen diese Menschen, viele von ihnen sind um die 20 Jahre alt, nun schnell Deutsch lernen.

Wir waren in dieser Woche bei einer Unterrichtsstunde im Berufskolleg dabei. Das ist die größte Schule in Castrop-Rauxel mit mehr als 2000 jugendlichen und erwachsenen Schülern. Etwa 100 davon sind in Förderklassen, also noch nicht in den allgemeinen Schulklassen. Man spricht auch von Internationalen Förderklassen, denn die Menschen kommen aus unterschiedlichen Ländern der Welt. Ihre Lehrerinnen, unter anderem Roxana Jasmin Tamm und Vera Recktenwald, üben sehr viele Dinge mit ihnen ein. Wenn sie Vokabeln lernen sollen, sagt Frau Tamm, dann sind sie dabei fast alle fast immer sehr fleißig – fleißiger als die Schüler der normalen Klassen. Und wenn sie ein gewisses Sprachniveau erreicht haben, also Deutsch schon gut verstehen, sprechen und auch lesen und schreiben können, dann werden sie nach und nach in die anderen Klassen mit den anderen Schülern hereingemischt. Dann können sie auch die Schulabschlüsse machen: Haupt- oder Realschulabschluss, Fachabitur oder sogar Abi. Bis dahin ist es aber noch ein weiter weg.Tobias Weckenbrock

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