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Der 14. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf. Der 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit dem Freitagsspiel SC Freiburg gegen den Hamburger SV. Die restlichen Partien im Überblick:

Der 14. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Bayern-Trainer Jupp Heynckes setzt wieder auf einen fitten Thomas Müller. Foto: Axel Heimken

Bayern München - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach der ersten Niederlage unter Heynckes in Gladbach wollen die Bayern sofort eine neue Siegesserie starten.

PERSONAL: Müller feiert nach Muskelfaserriss sein Comeback in der Startelf. Auch James ist nach Gehirnerschütterung wieder fit. Bei den Gästen ist Schwegler erkrankt.

STATISTIK: In München gewann Hannover nur eines von 27 Ligaspielen. Im November 2006 gab es ein 1:0 der Niedersachsen beim FC Bayern.

BESONDERES: Jupp Heynckes trifft eine Woche nach dem 1:2 in Gladbach auf den zweiten Verein, für den er als Fußballprofi spielte. Von 1967 bis 1970 erzielte er für Hannover in 86 Bundesligaspielen 25 Tore

1899 Hoffenheim - RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem vorzeitigen Europa-League-K.o. und nur einem Sieg in den vergangenen sieben Spielen steckt Hoffenheim in der Krise. Leipzig hat lediglich drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern.

PERSONAL: Hoffenheim ohne den gesperrten Abwehrchef Vogt, wahrscheinlich auch ohne seinen Nebenmann Hübner. Zudem sind die Angreifer Wagner und Gnabry angeschlagen. Bei RB Leipzig fehlt nur Sabitzer nach seiner Schulterverletzung.

STATISTIK: Es gab erst zwei Erstligaduelle zwischen den Emporkömmlingen des deutschen Profifußballs: ein 2:2 in Sinsheim und ein 2:1 für RB in der vergangenen Saison.

BESONDERES: Nach dem Aus in der Europa League und dem 0:3 in Hamburg ist TSG-Trainer Nagelsmann gefordert wie selten zuvor. Zudem reißen die Spekulationen, dass der 30-Jährige zum Saisonende geht, nicht ab.

Werder Bremen - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Gastgeber sind Vorletzter und brauchen dringend den zweiten Saisonsieg. Die Schwaben wollen erstmals auswärts gewinnen, um sich im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

PERSONAL: Beide Teams haben keine großen Personalsorgen. Werder-Kapitän Junuzovic ist nach muskulären Problemen wieder fit. Der VfB kann mit Donis, Akolo, Kaminski und auch Torwart Zielerrechnen.

STATISTIK: Die Bilanz der beiden langjährigen Bundesligaclubs ist ausgeglichen. Stuttgart gewann jedoch letztmals 2006 in Bremen. Das bislang letzte Treffen entschied Werder mit 6:2 für sich.

BESONDERES: Es ist ein Duell von zwei jungen Trainern: Bremens Kohfeldt ist 35 Jahre alt, Stuttgarts Wolf ein Jahr älter. Jünger sind in der Liga nur Nagelsmann (30) und Tedesco (32).

Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der BVB steht als Fünfter noch direkt vor Bayer. Aber Dortmund ist seit sechs Spielen sieglos, Leverkusen seit acht ungeschlagen. Und kann mit einem Erfolg am Samstag vorbeiziehen.

PERSONAL: Dem BVB fehlen neben den Langzeitverletzten wie Reus oder Piszczek auch der gesperrte Aubameyang und der verletzte Götze. Bayer muss auf den gesperrten Kohr verzichten, Sven Bender kehrt zurück.

STATISTIK: Aubameyang fehlt erst zum zehnten Mal seit seinem Wechsel 2013. Doch in den bisherigen neun Spielen ohne ihn holte Dortmund durchschnittlich mehr Punkte (2,11) als mit ihm (1,86).

BESONDERES: Mit dem 6:2 im letzten Duell Anfang März beendete Dortmund die Amtszeit von Trainer Roger Schmidt bei Bayer.

FSV Mainz 05 - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: In Mainz herrscht Unruhe. Vorstandschef Kaluza droht der Sturz, der Mannschaft das Abrutschen in die Abstiegszone.

PERSONAL: Khedira droht beim FCA verletzt auszufallen. Bei den Mainzern hat Verteidiger Donati seine Rotsperre abgesessen.

STATISTIK: Mainz setzt auf seine Heimstärke: 13 seiner 15 Punkte holte das Schwarz-Team zu Hause.

BESONDERES: Augsburg ist der Lieblingsgegner des FSV: Die Mainzer gewannen sechs der vergangenen sieben Duelle gegen den FCA.

FC Schalke 04 - 1. FC Köln (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Die abgeschlagenen Kölner brauchen dringend den ersten Bundesligasieg seit dem 2:0 am 20. Mai gegen Mainz - andernfalls dürfte die Stöger-Mission bei den Rheinländern beendet werden.

PERSONAL: Bei S04 nahmen Kehrer (Bänderriss in der Schulter) und Caligiuri (Erkältung) rechtzeitig wieder das Mannschaftstraining auf. Stöger fehlen fast ein Dutzend Spieler, er rechnet aber bei Guirassy trotz Knieproblemen mit einem Einsatz.

STATISTIK: Der FC macht sich Mut aus der jüngsten Bilanz auf Schalke: Die zurückliegenden drei Erstligabegegnungen in Gelsenkirchen gewannen die Kölner (3:1, 3:0, 2:1). Letztmals gewann S04 ein Heimspiel gegen Köln am 13. August 2011 (5:1).

BESONDERES: Seit dem 5. März 1996 gab es in den Duellen zwischen Schalke und Köln kein torloses Remis mehr.

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Eintracht liegt vor dem Spieltag als Tabellenneunter nur zwei Zähler vor der Hertha auf Rang elf. Mit einem Sieg können die Berliner an den Hessen vorbeiziehen.

PERSONAL: Langkamp wird nach seiner verletzungsbedingen Auswechslung in Köln gegen die Eintracht wohl in der Innenverteidigung auflaufen können.

STATISTIK: Frankfurt ist Herthas Lieblingsgegner. Mit 27 Siegen, 16 Remis und 15 Niederlagen haben die Berliner gegen die Eintracht die beste Bilanz ihrer Clubgeschichte.

BESONDERES: Eintracht-Trainer Kovac und Mittelfeldspieler Boateng kehren am Sonntag in ihre Heimatstadt zurück. Kovac spielte mit Unterbrechungen acht Jahre für die Hertha, Boateng von 2005 bis 2007.

VfL Wolfsburg - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Die Borussia kommt als Tabellenvierter und mit viel Selbstvertrauen. Am vergangenen Wochenende gelang der Sieg gegen die Bayern. Wolfsburg steckt indes im Tabellenkeller fest.

PERSONAL: Wolfsburgs Arnold ist gesperrt. Blaszczykowski und Camacho sind noch nicht fit. Bei Gladbach fallen Offensivspieler Herrmann und Weltmeister Kramer aus.

STATISTIK: Gladbach kommt mit einer Serie von drei Auswärtssiegen nach Niedersachsen. Der bislang letzte Erfolg in Wolfsburg gelang jedoch 2003. Im direkten Vergleich liegen die Gäste deutlich hinten.

BESONDERES: Gladbachs Trainer Hecking kehrt zurück: Von 2012 bis Oktober 2016 coachte er den VfL. 2015 gelang dabei der Pokalsieg und die Vizemeisterschaft.

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