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„Despacito“ räumt bei Latino-Grammys ab

Las Vegas. An „Despacito“ kam in diesem Jahr niemand vorbei. Jetzt gab es vier Latin Grammys für den Hit.

„Despacito“ räumt bei Latino-Grammys ab

Luis Fonsi mit seinen Awards nach der Verleihung der 18. Latin Grammy Awards. Foto: Eric Jamison

Der Sommerhit „Despacito“ von Luis Fonsi und Daddy Yankee ist der große Sieger bei der Vergabe der diesjährigen Latino-Grammys. In der US-Wüstenmetropole Las Vegas bekam das Stück am Donnerstagabend (Ortszeit) gleich vier Preise, darunter den für das beste Lied und die beste Aufnahme.

Die Remix-Version mit Justin Bieber holte den Preis in der Kategorie „Fusión Urbana“ (Urbane Fusion), den vierten Grammy bekamen Fonsi und Yankee fürs beste Musik-Kurzvideo.

Zu den Siegern des Abends zählte auch der panamaische Salsa-Altstar Rubén Blades. Er holte mit „Salsa Big Band“ die Grammys für das Album des Jahres und für das beste Salsaalbum. Der 69-Jährige ist vor allem mit seinem Mackie-Messer-inspirierten Hit „Pedro Navaja“ (1978) in der weiten spanischsprachigen Welt bekannt. Er war auch als Schauspieler erfolgreich und von 2004 bis 2009 panamaischer Tourismusminister.

Bereits seinen 23. Latino-Grammy holte der Kolumbianer Juanes, der in der Kategorie „Bestes Pop/Rock-Album des Jahres“ gewann. Gleich zu Beginn der Gala erinnerten die Künstler an die von einem Hurrikan verwüstete Insel Puerto Rico - eine Wiege der Salsa-Musik - und das von Erdbeben heimgesuchte Mexiko. Der Spanier Alejandro Sanz („Corazón parti'o“), ausgezeichnet als „Person des Jahres“, sprach das Schicksal der „Dreamers“ an, der von Abschiebung bedrohten jungen Migranten in den USA. „Ich möchte diesen Preis den "Dreamers" widmen, die seit vielen Jahren in diesem Land sind und immer noch in einer Situation der Illegalität leben“, sagte er.

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