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Dynamo mit Lebenszeichen: „Maßstab für die kommenden Wochen“

Düsseldorf/Dresden. Rechtzeitig vor dem Sachsen-Derby präsentiert sich Dynamo Dresden wieder in Angriffslaune. Der Überraschungssieg beim Aufstiegsaspiranten Düsseldorf kam zum richtigen Zeitpunkt. Neuhaus: „Schluss mit dem Selbstbedienungsladen Dynamo-Stadion“.

Dynamo mit Lebenszeichen: „Maßstab für die kommenden Wochen“

Der Dresdener Erich Berko (l) kämpft um den Ball. Foto: Roland Weihrauch

Der Sieg von Dynamo Dresden beim Aufstiegsaspiranten Fortuna Düsseldorf war wie eine Erlösung. „Das hat richtig gut getan, den Ballast der vergangenen Wochen abzubauen“, sagte Kapitän Marco Hartmann vom sächsischen Fußball-Zweitligisten nach dem 3:1-Erfolg am Montagabend.

Es war der erste Sieg nach zuvor fünf sieglosen Spielen in Serie. Und das richtige Lebenszeichen der Elbestädter im Abstiegskampf. Zwar ist man vor dem Sachsen-Derby am Sonntag (13.30 Uhr/sky) gegen den FC Erzgebirge Aue mit 17 Zählern weiterhin auf Relegationsrang 16, doch die Konkurrenz nach unten ist auf Abstand gehalten worden. Innenverteidiger Florian Ballas sieht sein Team nun daheim gefordert: „Dann hast du Aue zu Hause, wo du auch in der Pflicht bist. Dann kannst du ruckzuck wieder Anschluss nach oben schaffen.“

Die Erzgebirger liegen mit nur zwei Punkten Vorsprung auf Platz zehn. „Es war ein erster Schritt, aber der Maßstab für jedes weitere Spiel. Jeder muss sich das speichern, was er geleistet hat und jetzt jede Woche abrufen. Dann kommen wir auch unten wieder raus“, forderte Hartmann. Endlich zeigte sein Team wieder diese typischen Tugenden: Diszipliniert in der Defensivarbeit, robust in den Zweikämpfen und nervenstark vor dem gegnerischen Tor.

191 Sekunden dauerte es bis zum Führungstreffer, nach neun gespielten Minuten führte man bereits mit 3:0. Hartmanns Kopfball zum 1:0 nach einer Ecke war einstudiert und bereits der zwölfte Treffer nach einer Standardsituation. Mit der Stärke in den Standards soll auch Aue - wie bereits im Februar beim 4:1-Sieg - bezwungen werden. „Wir werden uns gewissenhaft darauf vorbereiten. Jedes Spiel kann auch wieder anders laufen, wir können nicht jede Woche so schöne Tore schießen oder nach 20 Minuten 3:0 führen. Damit muss man auch umgehen, das ist dann wieder der nächste Schritt“, erklärte Trainer Uwe Neuhaus.

Am Sonntag feierte er seinen 58. Geburtstag. Für das Heimspiel hat er einen Wunsch: „Jetzt muss Schluss sein mit dem Selbstbedienungsladen Dynamo-Stadion. Da müssen wir in den Heimspielen die Konzentration auf Dinge legen, die Siege wahrscheinlicher machen. So wie heute.“

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