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ERC Ingolstadt trennt sich von Trainer Samuelsson

Ingolstadt. Die Zeit von Tommy Samuelsson als Trainer des ERC Ingolstadt ist abgelaufen. Sieben Niederlagen am Stück werden ihm zum Verhängnis. Sportdirektor Larry Mitchell tritt vorübergehend das Erbe an.

ERC Ingolstadt trennt sich von Trainer Samuelsson

Tommy Samuelsson ist nicht mehr Trainer vom ERC Ingolstadt. Foto: Armin Weigel

Der ERC Ingolstadt hat auf den Absturz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) reagiert und sich nach sieben Niederlagen nacheinander von Trainer Tommy Samuelsson getrennt.

„Wir sind zum Ergebnis gekommen, das Amt des Cheftrainers neu zu besetzen“, erklärte Sportdirektor Larry Mitchell, der nach der Länderspielpause interimsmäßig auch das Amt des Trainers übernimmt. „Wir bedanken uns bei Tommy Samuelsson für seinen Einsatz beim ERC Ingolstadt. Tommy hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren über die Trainertätigkeit hinaus mit Herzblut und seinem Netzwerk für die Panther engagiert.“

Der 57-jährige Samuelsson war im Sommer 2016 vom schwedischen Traditionsclub Färjestad BK nach Ingolstadt gekommen und hatte damals Kurt Kleinendorst abgelöst. „Tommy ist ein Trainer mit viel Erfahrung in einer der Top-Adressen des europäischen Eishockeys“, lobte ihn der damalige Sportdirektor Jiri Ehrenberger. „Er passt vom Profil her sehr gut zu unserer Organisation und zu unserer Philosophie.“

Damit ist es nun aber vorbei. In der DEL sind die Ingolstädter nach der Niederlagenserie nur noch Tabellenneunter. In der Mitteilung des Vereins wurden die Defizite der zumindest defensiv soliden Mannschaft aufgezählt: zweitwenigste Tore in der ersten Saisonphase der Liga erzielt, uneffektives Überzahlspiel und nur acht eigene Treffer aus den vergangenen sieben Partien.

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